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Leseprobe Rubrik: Wirtschaftsmagazin Bodensee 2018

Wirtschaftsmagazin Bodensee 2018

Das Wirtschaftsmagazin für die Vierländerregion Bodensee.

Neue Wege …

Zum 35. Mal erscheint das Wirtschaftsmagazin Bodensee. Ein einmaliges Kaleidoskop der Wirtschaftsgeschichte der internationalen Bodenseeregion. Auf 176 Seiten zeigen wir die herausragenden, grenzüberschreitenden Beziehungen und Netzwerke am Bodensee auf. In Interviews und Fachbeiträgen beziehen wichtige Persönlichkeiten aus dem Wirtschaftsraum Position und sprechen über neue Kurse und Entwicklungen.

Die diesjährige Ausgabe trägt den Titel Neue Wege und zeigt auf der Titelseite die Silhouette des Dornier Museum in Friedrichshafen, das zu Ehren des Luffahrtpioniers errichtet wurde. Wie auch der Luftfahrtpionier damals, beschreiten vielen Unternehmen, Entscheider und Gründer in der Vier-Länder-Region ständig neue Wege.
Zum diesem Thema haben wir mit Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg gesprochen. Er sagt: „Der große Transformationsprozess zu neuer Mobilität ist bereits in vollem Gange“ (S. 10).

Diesen und andere Trends gilt es zu erkennen und nutzbar zu machen. Immer wieder neue, innovative Wege führen zu immer besseren Ergebnissen. Über Innovationen und Ideen im Wirtschaftssektor Tourismus sprachen wir mit Mag. Christian Schützinger (Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus GmbH, S. 174). Und die Intern. Bodensee-Hochschule, der größte hochschulartenübergreifende Verbund Europas, sichert mit dem geplanten „Kreativwirtschaftsbericht Bodensee“ die Grundlage für die Ideen und Wege von morgen (S. 50).

Das Wirtschaftsmagazin Bodensee 2018 bildet seit vielen Jahren die verbindende Klammer für das Portrait des erfolgreichen Standorts Bodensee und begleitet Sie auf einem Rundweg durch die Region. Lesen Sie interessante Artikel klassisch und ungestört von ablenkenden Popups, auf gedrucktem Papier und genießen Sie Ihre Reise durch die Wirtschaftsregion Bodensee.

Das Wirtschaftsmagazin Bodensee (ISBN 978-3-944741-31-4) ist im gut sortierten Zeitschriften-/Buchhandel erhältlich oder für EUR 6,00 zzgl. Versandkosten direkt hier zu bestellen:
 

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Leseprobe Rubrik: Region im Fokus

Vierländerregion Bodensee

Der Bodensee verbindet Menschen und Länder über Grenzen hinweg und hat wirtschaftlich viel zu bieten.

Vier Länder, eine Region, ein See

Die Vierländerregion Bodensee erstreckt sich als internationaler Verflechtungsraum über vier Nationalstaaten und strahlt mit einer geringen Arbeitslosenquote sowie einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von insgesamt 102,3 Mrd. Euro.

Ein innovativer und leistungsstarker Mittelstand, darunter zahlreiche „Hidden Champions“, ebenso wie große, international erfolgreich agierende Unternehmen, prägen die wirtschaftliche Vielfalt der Region. Sie ist gefragter Wohnort und begehrtes Urlaubsziel zugleich und liegt mit einem BIP pro Kopf von 45.500 Euro im Vergleich mit anderen Ländern und Regionen Deutschlands und Europas im Ranking weit vorn. Der renommierte Zukunftsforscher Matthias Horx sieht die Region gar auf dem besten Weg, eine der künftigen Top-Regionen Europas zu werden. Ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg ist dabei auch die hervorragende Forschungs- und Bildungslandschaft mit mehr als 29 Hochschulen im Verbund der Internationalen Bodensee Hochschule (IBH).

Kurzum: In der Vierländerregion Bodensee bieten sich ideale Lebens- und Arbeitsbedingungen inmitten einer der landschaftlich schönsten Regionen Europas, bei der sich die Unterschiede der vier Anrainerstaaten Deutschland, Schweiz, Österreich und Liechtenstein zu einer spannenden und unverwechselbaren Vielfalt verbinden. Vermeintliche Gegensätze wie Ruhe und Dynamik, Tradition und Innovation, Regionalität und Internationalität stehen hier in positivem Einklang. Die Kombination aus wirtschaftlicher Stärke, Innovationsgeist, einzigartiger Lebensqualität sowie Zugang zu Investoren und gut ausgebildeten Arbeitnehmern schätzen nicht zuletzt viele Start-ups, die sich in der Region ansiedeln. Hier lebt, arbeitet und forscht man mit Seeblick – und hat stets den Erfolg vor Augen. Das Branchenspektrum ist breit gefächert.

Um den internationalen Bodenseeraum im stetigen Wettbewerb der Regionen gemeinschaftlich und nachhaltig als starken Wirtschaftsstandort zu positionieren und zu vermarkten, wurde 2010 das Projekt „Internationaler Wirtschaftsraum Bodensee“ (IWB) mit 28 Projektpartnern und -beteiligten aus den vier Anrainerstaaten gestartet. Als ein Meilenstein ging hieraus die Vierländerregion Bodensee hervor. Als unverwechselbare Regionenmarke stellt sie die Stärken und Potenziale der Region unter ein Dach, kommuniziert diese nach innen und außen und gibt der Region ein gemeinsames Gesicht. Der einheitliche Markenauftritt ist somit sichtbares Zeichen einer langjährigen und erfolgreichen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die auf eine anhaltende Stärkung und Förderung des Wirtschaftsraumes, seiner Akteure und Bewohner ausgerichtet ist.

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www.bodensee-standortmarketing.com


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Leseprobe Rubrik: Standort Österreich

Vorarlberg

In Vorarlberg arbeiten die beiden Organisationen Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) und die Vorarlberg Tourismus GmbH (VT) eng zusammen.

Im Interview mit Thomas Willauer sprechen die beiden Geschäftsführer Dr. Joachim Heinzl (WISTO) und
Mag. Christian Schützinger (VT) über ihre jeweiligen spezifischen Aufgaben sowie über gemeinsame Aktivitäten für Vorarlberg.

Thomas Willauer: Bevor wir über die konkreten Aufgaben Ihrer jeweiligen Organisation und dann auch über Ihre Zusammenarbeit sprechen, kurz gefragt: Was sind die jeweiligen Besonderheiten bzw. die Stärken der Wirtschaftsregion und der Tourismusregion Vorarlberg?

Dr. Joachim Heinzl: Wir haben viele Vorteile und Besonderheiten als Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Die Folgenden hebe ich gerne hervor: Wir haben ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum, das zu einem Drittel auf die wachsende Zahl von Arbeitsplätzen zurückzuführen ist, zu zwei Dritteln wird das Wirtschaftswachstum durch Produktivitätssteigerungen erreicht. Die Warenproduktion und ihr Absatz im Inland, besonders auch im Export – mit 60% haben wir die höchste Exportquote Österreichs – leisten den größten Beitrag zur Wertschöpfung im Land. Geschlossene Wertschöpfungsketten sind dabei ein wesentliches Merkmal unserer Wirtschaftsregion. Bestimmend in unserer Wirtschaft sind die Familienunternehmen, die nicht nur Stabilität und Innovationskraft hervorbringen, sondern auch regionale Verbundenheit leben. Weitere Stärken der Wirtschaftsregion sind die strategisch optimale Lage unseres Bundeslandes innerhalb Europas und die internationale Orientierung und Weltoffenheit unserer Unternehmen.

Mag. Christian Schützinger: Zunächst einmal hatten wir 2016 eine sehr starke Sommersaison mit einem Gästerekord. Insgesamt haben im Zeitraum Mai bis Oktober rund 1,2 Millionen Urlauber mehr als 3,9 Millionen Übernachtungen in Vorarlberg gebucht. Noch nie sind in einer Sommersaison so viele Gäste nach Vorarlberg gekommen – ein ähnlich hohes Nächtigungsergebnis gab es zuletzt im Sommer 1993. Im Vergleich zu den 1990er Jahren hat sich Vorarlberg zu einem Zweitreisurlaubsland entwickelt. Das heißt, statt der vierzehntägigen Familienurlaube im Sommer kommen die Gäste in den letzten Jahren kürzer, dafür aber öfter. Für unsere Gastgeber heißt das, dass sie bei einer gleichbleibenden Zahl an Übernachtungen heute doppelt so vielen Gästen ein guter Gastgeber sein müssen und sie sind es auch. Fakt ist auch: Diese Entwicklung bedeutet für unsere Betriebe mehr Umsatz und mehr Gewinn. Den Trend, weg von den Sommerferien hin zu Ganzjahresdestination finden wir sehr positiv. Dies alles bestätigt unsere Tourismusstrategie 2020 mit der wir Vorarlberg in Sachen Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit an die Spitze des Tourismus in Europa führen möchten.

Im Tourismus gibt es einen starken Trend der Rückbesinnung und Selbstgestaltung des Reisens. Stichwort „Slow Travel“. Als Medienunternehmen mit dem Schwerpunkt auf Print machen wir eine ganz ähnliche Erfahrung. Anspruchsvolle Konsumenten wollen Medien, für die sie sich Zeit nehmen dürfen. Print entwickelt sich zum Luxusgegenstand. Luxus verstanden als Zeit und Muße. Für jemanden der das sucht, ist eine gedruckte Zeitschrift etwas Besonderes, das Sinnlichkeit hat, eben das, was das Internet nicht hat. Wir bieten dem Leser ein sinnliches Vergnügen mit hochwertigen Inhalten und gutem Design.

Mag. Christian Schützinger: Hier treffen wir uns wohl. Vorarlbergs Gäste gehören zu den höheren Bildungs- und Einkommensschichten. Sie wollen in ihren Ferien in ein möglichst persönliches Erfahrungs- und Bildungserlebnis investieren. Dabei verstehen wir uns als „Tourismusmanufaktur“ und nicht als Fabrik. Vorarlbergs Gastgeber sind Meister der Individualisierung. Unsere Angebote sind modular aufgebaut, Gäste können Rhythmus und Kombinationen frei zusammenstellen. Das Gegenteil sind Standardprogramme, deren Ziel Multiplikation und technische Effizienz ist. Da unterscheiden wir uns auch im Wintertourismus. Wir wissen, andere sind besser beim Hüttenzauber als wir. In Vorarlberg betonen wir das Naturerlebnis, die Erfahrung von Landschaft, Stille und Genuss.

Hat es das Tourismusmarketing leichter als die Wirtschaftsförderung wenn es um Aufgabendefinition, Zielgruppen und Kommunikation geht?

Dr. Joachim Heinzl: Es gibt unterschiedliche Aufgaben, die zu bewältigen sind. Welcher Zielgruppe erzähle ich was und warum? Ein Unterschied in der Kommunikation zwischen dem Tourismus und uns besteht bspw. in unserer Initiative Chancenland Vorarlberg. Da fokussieren wir uns in der Regel auf junge Menschen. In dieser Markenführung sprechen wir die Leute per Du an, fast ein bisschen frech, cool. Das ist nicht für jeden Gast zielführend. Hier gibt es Differenzierungsnotwendigkeiten. Deshalb nehmen wir nicht 1:1 die gleichen Botschaften. Unsere Kommunikation ist zudem sehr stark international ausgerichtet. Ein wichtiger Grund ist die Gewinnung von Fachkräften. Das hat viel damit zu tun, dass wir in Vorarlberg keine Universität haben und wir somit die überregional studierenden Vorarlberger/-innen zurückholen möchten. Gleichzeitig müssen wir auf Grund unseres starken Wirtschaftswachstums auch internationale Talente anwerben. Und da haben wir eine tolle Synergie mit dem Tourismus. Wir können, was nicht jede Region kann

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Lesen Sie das gesamte Interview im Wirtschaftsmagazin Bodensee 2017.


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