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Leseprobe Rubrik: Titelthema

Wo Nachwuchs gut wächst

Best Practice bei der Personalgewinnung im Erzgebirge: Zwei Firmen, die KSG Leiterplatten GmbH in Gornsdorf und die Meyer Drehtechnik GmbH in Marienberg, gehen seit Jahren einen erfolgreichen Weg.

Alterung der Gesellschaft und Fachkräftemangel, Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeitswelt, zunehmende Verflechtung und Internationalisierung – das sind inzwischen handfeste Tatsachen. Alle Unternehmen, ob groß oder klein, ob in Stadt oder Land, geraten in Bewegung. Täglich haben die Firmen neue Herausforderungen zu bestehen,
nicht nur in ihren Absatzmärkten, sondern auch innerhalb des Betriebes. Produkte wechseln immer schneller, Arbeitsstrukturen verändern sich permanent, Teams sollen sich weiterentwickeln, Nachwuchs muss gewonnen werden.
Bei Letzterem haben Firmen abseits städtischer Wirtschaftszentren häufig gegen Vorbehalte zu kämpfen: Sie böten wenig attraktive Jobs, kultivierten ein Landei-Image, Mitarbeiter dort hätten geringe Entfaltungsmöglichkeiten und erhielten einen geringen Verdienst. Dem ländlich oder kleinstädtisch geprägten Raum haftet daher ein unschönes Klischee an: Sie seien besonders stark vom demografischen Wandel betroffen und hätten deshalb keine Zukunft. Was ist dran an diesem Generalverdacht?
Zumindest muss man diesen in Frage stellen. Denn es gibt außerhalb der Ballungsräume viele Firmen, die sehr erfolgreich sind und weltweit Kunden beliefern. Wie begegnen diese Unternehmen solchen Einstellungen, Haltungen und Vorurteilen? Wie gewinnen sie neue Mitarbeiter und Nachwuchskräfte? Hilft ihnen dabei eine werbewirksame Arbeitgeber-Marke?

Verwurzelt in der Region
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, lohnt sich eine Fahrt ins Erzgebirge. 19 Kilometer südlich von Chemnitz, in Gornsdorf, einem Ort mit rund 2.000 Einwohnern, fertigt die KSG Leiterplatten GmbH in unterschiedlichen Technologien Leiterplatten. Hier hat man sich, jenseits des preisumkämpften Massengeschäfts in Asien, auf Technologievielfalt vom Muster bis zur Serie fokussiert. Das ist ein Wachstumsgeschäft in einer sich immer mehr spezialisierenden und digitalisierenden Wirtschaft. Bis zu 135 Aufträge pro Tag gehen bei KSG ein. 1.500 Aufträge laufen täglich parallel in der Fertigung. 760 Beschäftigte arbeiten hier insgesamt, davon sind 33 Auszubildende und BA-Studenten.
Auswärtige sind verblüfft, dass die KSG in Gornsdorf beheimatet ist, denn die Zentren der sächsischen Elektronikindustrie konzentrieren sich um Dresden und Freiberg. Fragt man in der Personalabteilung nach dem Fachkräftemangel, überrascht die die Antwort: "Das betrifft uns als KSG nicht so sehr. Wir profitieren von unserer Bekanntheit und davon, dass die Erzgebirger stark in ihrer Region verwurzelt sind. Wir sind in unmittelbarer Umgebung der größte Arbeitgeber“, erklärt die Personalreferentin Kerstin Ullmann. Fast 90 Prozent der Belegschaft kommen aus der Nähe. Der Altersdurchschnitt des Teams beträgt 41 Jahre, was in etwa dem deutschen Durchschnitt entspricht.
KSG rekrutiert sehr viele Mitarbeiter und Nachwuchskräfte über Empfehlungen aus den eigenen Reihen. Basis dafür ist der gute Ruf. KSG gilt als erfolgreiches Unternehmen und als zuverlässiger Arbeitgeber: lukratives Gehalt, stimmiges Betriebsklima, Möglichkeiten zur fachlichen Weiterbildung und beruflichen Weiterentwicklung. Dazu kommen soziale Leistungen wie Kita-Zuschuss, finanziell gestützte Kantine, Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz oder Ernährungsberatung. Die Fluktuation im Team geht fast gegen null, die Betriebszugehörigkeit ist sehr lang.

Persönliche Präsenz zählt
Doch das allein reicht nicht mehr aus. „Wir sind sehr häufig auf Ausbildungsmessen vertreten. Außerdem bieten wir verstärkt Berufsorientierung in den Schulen an“, so Ullmann. Sie führt mit ihrem Personalteam Bewerbertrainings an Realschulen und Gymnasien durch, zeigt Präsenz bei den dortigen Tagen der offenen Tür, sucht das Gespräch zu den Eltern.
Durch den wirtschaftlichen Aufschwung merkt auch KSG, dass die Rekrutierung im Chemnitzer Raum mit seiner hohen Unternehmensdichte und Arbeitskräftenachfrage komplizierter wird. Kerstin Ullmann weiß, dass es schwer ist, Schülern ein Bild von eher unbekannten Berufen zu vermitteln. Kaum einer könne sich vorstellen, was ein Medientechnologe Siebdruck, ein Mikrotechnologe, ein Oberflächenbeschichter oder eine Fachkraft für Abwassertechnik bei KSG tut. Gerade letztere Bezeichnung schrecke sogar ab, weil die Jugendlichen einen schmutzigen Beruf vermuten. Aber das Gegenteil sei der Fall. Ullmann rät Schülern, bei Praktikum oder Ferienarbeit eigene Erfahrungen zu sammeln, mit Azubis und Facharbeitern zu sprechen.
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Unternehmenskultur als innere Haltung
Nur 30 Fahrkilometer weiter östlich von Gornsdorf liegt Marienberg. Hier leben etwa 17.500 Menschen. Seit dem Jahr 2000 ist die Meyer Drehtechnik GmbH in der Stadt ansässig. Vor allem Zerspaner produzieren Metallteile für die Auto- und Nutzfahrzeugeindustrie. Gegründet wurde die Firma 1994 von den Brüdern Jörn und Daniel Meyer. Hier fertigen 190 Mitarbeiter; eine für die Region junge Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 37 Jahren. Beliefert werden Kunden in ganz Europa und sogar weltweit von Australien über China bis in die USA.
Hauptkonkurrenz beim Werben um Arbeitskräfte ist das Ballungsgebiet Chemnitz, das in den Branchen Automobilbau, Maschinenbau und Metallbearbeitung sehr viele Arbeitsmöglichkeiten bietet. Mancher Chemnitzer pendelt über die A 72 schnell in Richtung Leipzig (BMW, Porsche) oder Zwickau (Volkswagen). Da steht Marienberg dann in Reihe zwei. „Sie müssen im kleinstädtisch-ländlichen Raum für neue Mitarbeiter neben finanziellen Angeboten noch andere Anreize schaffen“, sagt Nadja Hahn, seit zehn Jahren Personalleiterin bei Meyer Drehtechnik.
Die Bedürfnisse der Arbeitnehmer hätten sich in den vergangenen Jahren merklich gewandelt. Work-Life-Balance rücke in den Vordergrund. Da sich das Lohnniveau in der Region gut stabilisiert habe, werden soziale Zusatzleistungen, betriebliches Umfeld und flexible Arbeitszeitmodelle immer wichtiger. Die Menschen suchen nach langfristigen Anstellungsverhältnissen, seien aber wählerischer, was das Gesamtpaket angehe.
Faktoren wie Familie, Natur und Kultur, auch Lebenshaltungskosten lassen viele, die jahrelang in die westlichen Wirtschaftszentren gependelt sind, zurückkommen: „Die Anzahl der Bewerbungen, die wir vonRückkehrern erhalten, hat in den letzten beiden Jahren erheblich zugenommen“, so Hahn. Die Diskussion um das Niedriglohnland Erzgebirge hält sie dabei für schlichtweg falsch und gefährlich für den Standort. Hier seien die Unternehmen in der Pflicht, umfassend aufzuklären. „Natürlich ist der Lohn im Erzgebirge meist niedriger als in Baden-Württemberg“, meint sie, „aber der Vergleich mit diesem deutschen Höchstlohnland ist weder fair noch realistisch.“ Allzu oft werden in der Diskussion die Lebenshaltungskosten ausgeklammert. Unterm Strich relativiert sich dann vieles.

Das Betriebsklima ist entscheidend
Das Klima, das in einem Betrieb herrscht, ist das entscheidende Kriterium für den Erfolg bei der Personalgewinnung: „Wir pflegen eine offene, freundliche und kommunikative Unternehmenskultur“, betont Hahn. Einmal im Jahr organisiert sie eine Mitarbeiterbefragung, das Unternehmen ist immer interessiert an neuen Vorschlägen.
Die Rolle der Personalabteilung im mittelständischen Familienbetrieb habe sich laut Hahn deutlich verändert. Während man früher auf die Bewerbungen der potenziellen Arbeitnehmer reagiert habe, müsse man heute selbst neue Mitarbeiter anwerben. Ihrer Erfahrung nach funktioniere das am besten mit eigenen Auszubildenden, die mit Perspektive auf Festanstellung nach der Lehre gebunden werden sollen. Auch Führungskräftenachwuchs versucht man im Hause Meyer über interne Karriereplanung zu besetzen.
Wertschätzung ist für Nadja Hahn ein Schlüsselfaktor, ob Mitarbeiterbindung gelingt. „Erfolgreiche Personalpolitik fängt bei den eigenen Leuten an. Und das so früh wie möglich. Auch die Kinder der eigenen Mitarbeiter sind mögliche neue Azubis.“ Hahn sieht sich als jemanden, der Brücken baut, um Potenziale von Menschen zu nutzen, auch von Quereinsteigern. Bei Meyer Drehtechnik wurden Fleischer, Tischler und Köche bereits zu Zerspanern und Maschinenbedienern ausgebildet. (Auszug)

Carsten Schulz-Nötzold
decorum Kommunikation


Foto: Sandi Wermes
www.ksg.de
www.meyer-drehtechnik.de

Leseprobe Rubrik: Sachsen

Neue Virtual Site Inspection für Leipzig

Die Kongressinitiative „Feel the spirit … do-it-at-leipzig.de“ hat eine Webapplikation zur innovativen Präsentation des Tagungsstandortes Leipzig entwickelt.

Über die Virtual Site Inspection können Veranstalter die Kongress-, Tagungs- und Eventmöglichkeiten Leipzigs ab sofort interaktiv und individuell erkunden – mit einer VR-Brille oder einem Cardboard mit Smartphone, auf mobilen Endgeräten oder auf dem Desktop.
Ausgangspunkt der virtuellen Begehung ist das Serviceportal www.do-it-at-leipzig.de, das Leipziger Anbieter und ihre Leistungen für den Kongress- und Tagungsbereich übersichtlich versammelt. Diese Vielfalt bildet die Virtual Site Inspection mit professionellen 360-Grad-Aufnahmen der Locations nun noch anschaulicher ab. Das praxisorientierte Angebot des Tagungs- und Kongressportals wurde damit konsequent für die Ansprüche einer modernen Tagungsplanung weiterentwickelt.
An drei Standpunkten – im Zentrum sowie im Süden und im Norden – ermöglichen Panoramen imposante Ansichten der Stadt. Zugleich geben sie einen Überblick über die zahlreichen Leipziger Locations und Hotels sowie ihre genaue Lage in der Stadt.

Vielseitige Kongressstadt
Leipzig gehört zu den gefragtesten Kongressdestinationen in Deutschland und Europa und eröffnet Veranstaltern ein breites Spektrum von Tagungsmöglichkeiten für jedes Format und jede Besucherzahl.
Das Congress Center Leipzig (CCL) ist größter Gastgeber für Kongresse. Neben dem Standort auf dem Messegelände betreibt das CCL seit 2016 auch die KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig, eine moderne Tagungslocation im historischen Gewand eines Gründerzeitgebäudes.
Faszinierendes Ambiente und zugleich ideale Möglichkeiten für ein Rahmenprogramm bieten beispielsweise das Porsche Werk Leipzig mit seiner Teststrecke für Fahrevents, der Zoo Leipzig mit Räumen in direkter Nachbarschaft zu einer artenreichen und exotischen Tierwelt oder die Red Bull Arena Leipzig, die Spielstätte des 2016 in die 1. Bundesliga aufgestiegenen Fußballvereins RB Leipzig.
Bei Bewerbungen setzt Leipzig auf das Innovationspotenzial des Standortes und strategische Partner. Dazu gehören ansässige Wirtschaftsunternehmen wie Porsche, BMW oder DHL sowie renommierte Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung, darunter die Universität Leipzig mit der Universitätsklinik, das Herzzentrum, Fraunhofer-, Helmholtz- und Max-Planck-Institute.

„Feel the spirit … do-it-at-leipzig.de“
Die Kongressinitiative „Feel the spirit … do-it-at-leipzig.de“ ist ein Netzwerk von rund 50 Partnern, darunter Kongress- und Eventlocations, Tagungshotels, Serviceagenturen, lokale PCOs und Mobilitätspartner. Sie engagieren sich gemeinsam für den Tagungsstandort, unterstützen Eventplaner und arbeiten bei der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungsformaten jeder Art und Größe eng zusammen. Die Initiative ist erster Ansprechpartner für PCOs, Eventagenturen, internationale Associations, Verbände, Vereine, Firmen, wissenschaftliche Einrichtungen und andere. Das Serviceportal www.do-it-at-leipzig.de versammelt alle Anbieter und ihre Leistungen für den Kongress- und Tagungsbereich. Mit einer Suchfunktion können passende Angebote für die jeweiligen Anforderungen gefiltert, detaillierte Informationen zu Raumgrößen sowie Fotos abgerufen und eine Anfrage direkt gestellt werden. Mit Kontakten zu den Ansprechpartnern, einer Merkliste und aktuellen Informationen zum Geschehen am Tagungsstandort wird das Angebot abgerundet.

KONTAKT
Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
Kongresse & Tagungen/Conventions
Augustusplatz 9
04109 Leipzig
Tel. +49 341 7104-241
kongress@ltm-leipzig.de
www.do-it-at-leipzig.de

Foto: Andreas Schmidt


Leseprobe Rubrik: Neue Macher und Marken

Made in Saxony

Findige Ideen fördern nachhaltig.

Am Anfang eines originellen Produkts oder einer neuen Dienstleistung steht eine zündende Idee, ein kreativer Prozess, da stehen Menschen, die etwas bewegen und verändern wollen; Visionäre, die den Status quo infrage stellen und imstande sind, „in die Ferne“ oder „querfeldein“ zu denken. Seit jeher überzeugt Sachsen durch Erfindergeist – und auch heute werden hier täglich bis zu drei Patente angemeldet. Innovationen dienen Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit … und manche machen die Welt ein bisschen besser.

Leicht, sicher und zeitgemäß
Das Leipziger Start-up Texlock sorgt mit seinem hochrobusten Schloss aus flexiblen, leichten Hightech-Textilien für Furore. Ganz ohne schweren Stahl schützt es Fahrradzubehör und Outdoor-Equipment vor Diebstahl. Ein Konzept, das ankommt: Bei einer Crowdfunding-Kampagne auf der Gründerplattform Kickstarter fanden sich mehr als 2.200 Unterstützer aus aller Welt, sodass das angestrebte Finanzierungsziel um das Fünffache übertroffen wurde. Im Herbst 2017 kommt das tex–lock nun auf den Markt.
Das mehrlagige Seil wiegt lediglich 350 Gramm pro Meter. Die verwendeten Materialien, die auch im Automobilbau oder in der Raumfahrt genutzt werden, sind im Verbund enorm widerstandsfähig. So hält das System Schnitt- und Schlagwerkzeugen stand und übersteht auch mehrminütige Angriffe mit Feuer schadlos. Gesichert wird tex–lock durch ein spezielles Vorhängeschloss, das die kunststoffummantelten Stahlösen an den Seilenden verbindet. Die weiche und schmutzabweisende Oberfläche des Schlosses verhindert Lackschäden und lautes Klappern beim Fahren. Zudem sollen leitfähige Fasern das Produkt künftig um smarte Funktionen wie Alarm oder schlüsselloses Schließen ergänzen. tex–lock wird zunächst in drei verschiedenen Längen und vier Farben angeboten. Diese zeitgemäße Art der Diebstahlsicherung wurde von den Gründerinnen Alexandra Baum und Suse Brand weltweit zum Patent angemeldet. Beide sind ausgebildete Designerinnen und kommen aus der Produktentwicklung technischer Textilien.
www.tex-lock.com

Gartenplanung übers Internet
Noch während ihres Studiums der Landschaftsarchitektur in Dresden hatten Claudia und Peter-Paul Petzold die Idee einer Online-Gartenplanung. Ihrer Meinung nach fehlte das Angebot einer unabhängigen, fachlich kompetenten und schnellen Beratung für private Gartenbesitzer. So entstand Gardomat – der Garten-„Automat“ für individuelle und persönliche Gartenpläne. Seit 2011 wurden auf diese Weise mehr als 700 Gärten von klein bis groß in Deutschland, Österreich und der Schweiz konzipiert. Zum Festpreis, der nach Grundstücksgröße gestaffelt ist, bietet das kreative Team drei Hauptplanungspakete sowie vier Zusatzpläne an. Wer also seinen Garten nicht mehr neu gestalten möchte, sondern Hinweise zur Beetbepflanzung, ein Beleuchtungskonzept oder Vorschläge für ein standortspezifisches Bewässerungssystem benötigt, kann sich mit diesen Wünschen ebenso an Gardomat wenden.
www.gardomat.de

Volle Ladung voraus
Der Antrieb hinter dem Antrieb ist für die Entwickler des Pendix eDrive sonnenklar: Die sechs Zwickauer Ingenieure wollten die Welt der E-Bikes einfacher machen. Ihre typunabhängige Antriebskomponente revolutioniert die Idee des elektrischen Fahrradfahrens. Ob City-, Trekking- oder Mountainbike – der Nachrüstantrieb lässt sich an nahezu jedes Rahmenmodell montieren und macht so innerhalb kurzer Zeit aus jedem Fahrrad ein leistungsstarkes E-Bike. Eingestellt in den Stufen Eco, Smart oder Sport kann man dann je nach Fitness oder Terrain mit mehr oder weniger Unterstützung losradeln. Ein farbwechselnder LED-Ring zeigt die aktuelle Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus an. Komplett entleert, ist dieser nach gut drei Stunden wieder voll geladen.
Mit dem E-Bike-Segment positionieren sich die Macher von Pendix bereits das zweite Mal vielversprechend am Markt. Schon 2011 starteten sie mit einer Ausgründung aus der Westsächsischen Hochschule Zwickau in die Selbständigkeit: Der Schwerpunkt der Herms Technologies GmbH liegt auf der Prototypenentwicklung für die Automobilindustrie. Dazu gehören Elektronikkomponenten, die in Rennfahrzeugen namhafter Hersteller verbaut werden.
Sowohl bei Herms Technologies als auch bei Pendix arbeiten zahlreiche Absolventen der Fachhochschule. Viele haben ihre Leidenschaft für die Elektromobilität im Rahmen der studentischen Projektarbeit im WHZ Racing Team entdeckt, das sich seit 2010 auf die Prototypenentwicklung elektrischer Rennwagen konzentriert.
www.pendix.de

(Auszug)

Foto: PR Tex-Lock

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