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Leseprobe Rubrik: Sachsen

Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH

Die Ansiedlung innovativer, wettbewerbsfähiger Unternehmen in Sachsen stellen die Hauptaufgabenfelder der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) dar.

Weltweite Kompetenzen

Die Ansiedlung innovativer, wettbewerbsfähiger Unternehmen in Sachsen und die damit verbundene Erhaltung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen, die Stärkung der ansässigen Unternehmen durch Absatzförderung und Kooperationsvermittlung und ein wirksames Standortmarketing stellen die Hauptaufgabenfelder der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) dar.

SACHSEN! - Ein Land in Bewegung

Unter diesem Slogan bewirbt die WFS den Hochtechnologiestandort Sachsen. In den sächsischen Schlüsselindustrien, wie zum Beispiel im Automobil- und Maschinenbau, der Mikroelektronik, der Energie- und Umwelttechnik, sind – auch mit Unterstützung der WFS – in den vergangenen Jahren Wachstumskerne entstanden, die nicht zuletzt durch Innovation ihre Konkurrenzfähigkeit am Markt ständig neu unter Beweis stellen müssen. Neue technologische Herausforderungen in der Energie- und Umwelttechnik werden in der Arbeit der WFS berücksichtigt, beispielsweise in der Solar- und Windindustrie, im Bereich Energieeffizienz und in der Kreislaufwirtschaft. So erwirtschaften sächsische Unternehmen in der Photovoltaik (PV) heute einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. In der Produktion von Solarkomponenten sind in Sachsen mit über 3.500, in der gesamten PV-Branche (F&E, Herstellung, Installation, Zulieferunternehmen, PV-relevanter Maschinenbau und Service) mit über 5.300 mehr Menschen beschäftigt als in jedem anderen Bundesland. Von Forschungseinrichtungen über Hersteller der Grundmaterialien (Silizium, Glas) sowie Wafer und Zellen bis zu den Endproduzenten, das heißt Modulherstellern, ist die gesamte Wertschöpfungskette der Branche in Sachsen präsent. Dabei sind alle relevanten Technologien der PV, also kristalline, Dünnschicht- und organische PV, vertreten. Sächsische Maschinen- und Anlagenbauer gehören zudem zu den führenden Herstellern von Automatisierungslösungen und Sondermaschinen für die PV-Produzenten. In einem zunehmend schwierigen Umfeld setzt die Photovoltaik-Branche auf Zusammenarbeit mit den ebenfalls starken Nachbarregionen Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie Berlin-Brandenburg.
Im gemeinsamen Netzwerk Solarvalley Mitteldeutschland, einem vom Bund geförderten Spitzencluster, werden die Aktivitäten besonders im Bereich Forschung und Entwicklung gefördert.

Sachsen goes International!

Um Firmen und Produkte „Made in Saxony“ weltweit zu positionieren, konzipiert und organisiert die WFS im Rahmen des Landesmesseprogramms Gemeinschaftsstände unter dem Motto „Sachsen-live“. Die Aufgabe der WFS ist es, für sächsische Unternehmen eine optimale Plattform zu schaffen und den Freistaat Sachsen bestmöglich zu präsentieren.
Wiederholt wurden sächsische Gemeinschaftsbeteiligungen zu internationalen Umwelt- und Energiemessen, so zum Beispiel zur POLEKO in Poznan, zur ÖKOTECH in Budapest oder zu Fachmessen wie der GeoTHERM expo & congress in Offenburg, organisiert. Besonders erfolgreich waren bisher die Beteiligungen auf den Photovoltaik-Messen INTERSOLAR und PVSEC. Die WFS präsentierte den Freistaat im Juni 2011 gemeinsam mit
20 sächsischen Unternehmen und Institutionen erneut auf der INTERSOLAR in München, der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik. Für die 26th European Photovoltaic Solar Energy Confer-ence and Exhibition (PVSEC) im September 2011 in Hamburg haben über 22 Unternehmen die Teilnahme am sächsischen Gemeinschaftstand bestätigt. Insgesamt beteiligen sich mehr als 30 Firmen aus Sachsen an der Messe.
Neben der Organisation von Gemeinschaftsständen bei internationalen Fachmessen unterstützt die WFS sächsische Unternehmen bei der Markt-erschließung durch konkrete, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. Dazu zählen branchenspezifische Workshops, Unternehmerreisen sowie die Betreuung von Delegationen in Sachsen.
Eines dieser Beispiele ist die Zusammenarbeit zwischen dem polnischen Niederschlesien und Sachsen. So wird das nächste Polnisch-Sächsische Wirtschaftsforum am 26. und 27. Oktober 2011 in Breslau stattfinden. Im Fokus stehen dann innovative Technologien der Energiegewinnung im Kontext mit der Abfallwirtschaft in Kommunen. Die Veranstaltung unter Leitung des sächsischen Umweltministers Frank Kupfer baut auf Projekten aus dem Jahr 2010 auf. Das VII. Polnisch-Sächsische Wirtschaftsforum fand am 18. November 2010 in Kombination mit der Messe „denkmal“ und der Internationalen Kooperationsbörse CONTACT „denkmal“ in Leipzig statt. Über 100 Interessenten informierten sich über Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden, innovative Materialien und Technologien sowie Best-Practice-Beispiele sächsisch-polnischer Kooperation.
www.invest-in-saxony.net
www.wfs.saxony.de

Bildnachsweis Foto: Solarion AG

Leseprobe Rubrik: Partner der Wirtschaft

Leipziger Messe GmbH

2011 ist Leipzig der Sprung an die Spitze der internationalen Kongressbranche gelungen. Die International Congress and Convention Association (ICCA) hat die Leipziger Messe als Organisatorin ihres 50. Jahreskongresses auserkoren.

Hotspot im Kongressgeschäft

2011 ist Leipzig der Sprung an die Spitze der internationalen Kongressbranche gelungen. Die International Congress and Convention Association (ICCA) – Weltgemeinschaft führender Veranstaltungsprofis – hat die Leipziger Messe als Organisatorin ihres 50. Jahreskongresses auserkoren und die Stadt ins ICCA-Fieber versetzt. Denn das wichtigste Treffen der Tagungswirtschaft versammelt Entscheider aller Kontinente vom 22. bis zum 26. Oktober 2011 im Congress Center Leipzig (CCL), das zum Leipziger Messegelände gehört.

„Ritterschlag“ für Leipzig

„Die Entscheidung der ICCA für Leipzig ist ein Ritterschlag für den hiesigen Kongressstandort und natürlich für das CCL“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe. Ausgehend von Leipzig präsentiere sich ganz Deutschland als weltoffener Gastgeber, der die globale Tagungsbranche inspiriere und begeistere. „Mit dem ICCA-Kongress steht Leipzig endgültig auf der Landkarte der international bedeutenden Kongressstandorte und wird seinen Bekanntheitsgrad nachhaltig erhöhen“, betont Martin Buhl-Wagner. In der ICCA-Jahresstatistik hat es Leipzig 2010 erstmals in die weltweite Top 100 der Kongressstandorte geschafft: Die sächsische Messestadt belegt Platz 93 und im Europavergleich den 53. Platz.

Starkes Kongressjahr

Konferenzen sind für die Leipziger Messe schon lange ein wichtiges Geschäftsfeld. So fanden 2010 im CCL 108 Kongresse statt und auch 2011 wird ein bedeutendes Kongressjahr. Dank des starken Servicenetzwerkes der Leipziger Messe GmbH und ihrer fünf Tochterfirmen wird Service hier aus einer Hand geboten. Das reicht von der Konzeption und Planung bis zur Realisierung von Präsentationen und Auftritten einschließlich der Gastronomie und der spektakulären Glashalle für Galaabende.
Zu den hochkarätigen Terminen zählt das jährlich stattfindende International Transport Forum der OECD mit Verkehrsministern aus 52 Staaten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf medizinischen Themen. Dies unterstreichen 2011 Veranstaltungen wie der Leipzig Interventional Course LINC mit 2.800 Medizinern und 90 Live-Übertragungen von Gefäßoperationen, ebenso Jahrestagungen mehrerer deutscher Fachgesellschaften, wie der Deutschen Diabetesgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Stoffwechsel- und Verdauungskrankheiten, oder der Weltkongress für Regenerative Medizin.

Vernetzung als Erfolgskonzept

„Der Leipziger Teamgeist ist unser Geheimrezept“, unterstreicht Martin Buhl-Wagner. „Wir nutzen konsequent das Innovationspotenzial der Region, setzen auf hier verankerte Netzwerke.“ Schließlich seien globale Player wie BMW, Porsche und DHL vor Ort und ebenso Forschungszentren aus der weltweiten Oberliga – darunter die Universität Leipzig, Institute und Einrichtungen von Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft sowie Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft. Diese seien wertvolle Partner und Impulsgeber. 18 Wissenschaftler aus Leipzig und anderen Städten hat das CCL bereits als Botschafter für die Kongressstadt Leipzig gewonnen. Außerdem ist die Leipziger Messe einer von 47 Partnern der Kongress-initiative „do-it-at-leipzig.de“. Künftig sollen die sachsenweite Vernetzung weiter vorangetrieben und damit Synergien im Freistaat ausgeschöpft werden.

Nachhaltige Akzente

Mit nachhaltigen Konzepten macht die Leipziger Messe das Kongressgeschäft fit für die Zukunft. So wird beim 50. ICCA-Kongress erstmals in der Geschichte der Organisation der Transport zwischen Hotels und Kongresszentrum mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisiert – als Projekt von Auszubildenden der Leipziger Messe und der Leipziger Verkehrsbetriebe. Martin Buhl-Wagner: „Hier werden Ideen für das Geschäft von morgen entwickelt.“

Leipziger Messe GmbH
Messe-Allee 1
D-04356 Leipzig
Phone +49 (0) 3 41 / 67 80
Fax +49 (0) 3 41 / 6 78 87 62
info@leipziger-messe.de
www.leipziger-messe.de

Leseprobe Rubrik: Maschinenbau

GFC AntriebsSysteme GmbH

Mehr als 100 Jahre zurück reichen die Wurzeln der GFC AntriebsSysteme GmbH vor den Toren Dresdens.

Anspruch und Leidenschaft

Mehr als 100 Jahre zurück reichen die Wurzeln der GFC AntriebsSysteme GmbH vor den Toren Dresdens. Der Spezialanbieter für Schneckengetriebe und Antriebssysteme ist auf spezielle Anfragen aus jeglichen Anwendungsbereichen bestens vorbereitet, seien es traditionelle Antriebe, Torque- oder Servomotoren. GFC bietet langlebige Lösungen und zuverlässige Systemkomponenten in besten Materialgüten für Maschinen und Anlagen in fast jeder Dimension.
Der Name GFC steht für höchste Präzision und Zuverlässigkeit, Qualität und Ingenieurskunst „Made in Germany“. Die Bearbeitung sämtlicher sicherheitsrelevanter Teile, wie Gehäuse, Schneckenrad und Schneckenwelle, erfolgt in der eigenen Fertigung auf Präzisionswerkzeugmaschinen. Diese sowie die stetige Weiterentwicklung der Technologien sichern der GFC AntriebsSysteme GmbH eine führende Position in der Herstellung anspruchsvoller Leistungsschneckengetriebe.
Die Kombination aus hervorragendem Engineering und geräuscharmem, exzellentem Laufverhalten macht GFC-Produkte einzigartig. Mit einem Erfahrungsschatz, der Tradition und Innovation zu verbinden weiß, werden weltweite Anfragen in passgenaue Lösungen übersetzt. Komplexe Probleme mit klaren Gedanken anzugehen und dabei zu individuellen und präzisen Lösungen nach Kundenwunsch zu gelangen, ist der Anspruch des Unternehmens – von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung bis zum Service. GFC fängt dort an, wo Standard aufhört.

GFC AntriebsSysteme GmbH
Grenzstraße 5
D-01640 Coswig
Phone +49 (0) 35 23 / 94 60
Fax +49 (0) 35 23 / 7 41 42
info@gfc-antriebe.de
www.gfc-antriebe.de

Leseprobe Rubrik: Oberlausitz

Oberlausitz

Im Dreiländereck Deutschland – Polen – Tschechien sind die Wege kurz. Die Menschen verstehen sich und halten zusammen. Hier hat Europa einen guten Namen.

Wir sind der Anfang von Deutschland.

Im Dreiländereck Deutschland – Polen – Tschechien sind die Wege kurz. Die Menschen verstehen sich und halten zusammen. Hier hat Europa einen guten Namen. Die Oberlausitz ist der Anfang von Deutschland. Wir schlagen Brücken in eine gemeinsame, grenzübergreifende wirtschaftliche und touristische Zukunft. Eine Zukunft, die uns allen nützt und uns gemeinsam erfolgreich macht.

Eingebettet im Dreiländereck Deutschland – Polen – Tschechien ist die Oberlausitz im Freistaat Sachsen Teil des viertdynamischsten Bundeslandes 2011. Und der Trend weist weiterhin aufwärts. Dies belegt nicht zuletzt der Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer Dresden aus dem Frühjahr 2011 deutlich. Das Stimmungsbarometer der Oberlausitzer Unternehmen ist demnach erneut fühlbar gestiegen und auch die aktuelle Geschäftslage wurde in nahezu allen Branchen optimistischer beurteilt als noch 2010. Das anhaltend hohe Investitionsniveau belebt die Nachfrage nach Beschäftigten. Die Personalpläne von 26 Prozent der Firmen orientieren deshalb auf Personalzuwachs.
Garanten für diesen Erfolg sind innovative Unternehmen und Unternehmer, starke Netzwerkarbeit, eine authentische Tourismusregion sowie eine charmante Kulturlandschaft. Erster Ansprechpartner, wenn es um das Regionalmanagement und -marketing geht, ist die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO) [siehe Seite 93]. Sie baut im Auftrag ihrer Gesellschafter Brücken. Zum einen für Oberlausitzer Firmen auf ihrem Weg zu neuen Absatzmärkten und zum anderen für Kooperationspartner sowie Investoren auf ihrem Weg in die Region. Die über 1.000-jährige Geschichte, die Tradition und Kultur der Oberlausitzer sowie ihr Einfallsreichtum und Erfindergeist machen es einfach, Standortvorteile zu finden:

Gute Gründe für die Oberlausitz

Die Nähe zu den Wirtschaftszentren Dresden, Berlin, Breslau und Prag gestaltet die Oberlausitz für große Konzerne, aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen besonders attraktiv. Engagierte und qualifizierte Mitarbeiter, klare Kostenvorteile, eine sehr gute Verkehrsanbindung und eine hohe Produktivität zeichnen die Region aus. Zudem engagieren sich Verwaltungen und deren Partner stark für Investoren: Preisgünstige Flächen, professionelle und kurze Genehmigungsprozesse, zahlreiche Angebote für Aus- und Weiterbildung und eine branchenorientierte Netzwerkarbeit heißen Investoren in der Oberlausitz willkommen. Ein professioneller Wirtschaftsservice sichert eine optimale Betreuung der Unternehmen.
Auch die beiden Landkreise stehen zu ihrer Verantwortung gegenüber der Wirtschaft und leisten ihren Beitrag. Der Landkreis Bautzen beispielsweise treibt den Ausbau des Breitbandinternets voran, um auch in den ländlichen Gebieten eine Internetversorgung zu gewährleisten. Dem gesteigerten Umweltbewusstsein hat sich der Landkreis Görlitz verschrieben. Als erster ostdeutscher Landkreis erhielt er den European Energy Award. Dieser steht für das Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, mit dem die Klimaschutzaktivitäten der Kommune erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft werden.
Wer sich in der Oberlausitz niederlässt, entscheidet sich für eine lebenswerte Region. Familienfreundlichkeit wird großgeschrieben, der öffentliche Personennahverkehr wie auch die Schulinfrastruktur sind hervorragend ausgebaut – und auch in der Freizeit wird es beispielsweise im Lausitzer Seenland, im Naturpark Zittauer Gebirge oder in den zahlreichen Freizeit- und Kultureinrichtungen nie langweilig.

www.oberlausitz.de
Bildnachweis Foto: Förderverein Lausitz e. V./Wolfgang Wittchen

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