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Leseprobe Rubrik: Branchen mit Wachstum

Hier laufen die Fäden zusammen

Textilindustrie: Die Oberlausitz gehört zu den ältesten Textilregionen Europas.

Die Oberlausitz gehört zu den ältesten Textilregionen Europas. Heute besticht sie vor allem durch Innovationskraft, Vielseitigkeit und Modernität. In den Oberlausitzer Textilunternehmen entstehen beispielsweise flauschige Frottierwaren, hochwertige Bekleidungsstoffe, wetterbeständige Markisen, farbenfrohe Bänder, edle Leinengewebe, attraktive Wäsche, widerstandsfähige Berufsbekleidung und Heimtextilien.

Die technischen Textilien sind dabei weiter auf dem Vormarsch. Gemeinsam mit Forschungsinstituten entwickeln die Unternehmen innovative Erzeugnisse wie Geotextilien für den Landschafts- und Verkehrsbau oder Sicherheitsgurte und Isoliermatten für die Fahrzeugindustrie. Zudem entstehen Smart Labels – textile Etiketten mit integriertem Chip – sowie mit metallischen oder keramischen Werkstoffen beschichtete Hightech-Textilien. In einer der modernsten Direktschärereien Europas, bei der KSO Textil GmbH in Olbersdorf bei Zittau, werden zudem umfangsgleiche Kettbäume zur Weiterverarbeitung bei Partnern in ganz Europa hergestellt. Unterstützt wird die Textilindustrie durch unternehmensorientierte Netzwerke. Hauptziel der sächsischen Verbundinitiative Technische Textilien ist es, die Umprofilierung der traditionsreichen Textilindustrie in neue, innovative Wachstumsfelder nachhaltig zu unterstützen. Dabei legt die Initiative Wert darauf, sowohl die Marktposition der Hersteller technischer Textilien zu stärken als auch traditionelle Textilunternehmen bei der Diversifikation ihrer Sortimente in neue technische Einsatzfelder systematisch voranzubringen.

In der Oberlausitz laufen außerdem die Fäden der europäischen Textilindustrie zusammen, denn sie liegt inmitten der Euro-Textil-Region, welche die traditionellen Kerngebiete der Textil- und Bekleidungsindustrie in den deutschen Bundesländern Brandenburg und Sachsen sowie in der Republik Polen und in der Tschechischen Republik umfasst.

Leseprobe Rubrik: Branchen mit Wachstum

Hier ist die Zukunft zu Hause

IT-Technologien und IT-Dienstleistungen: In der Oberlausitz sind über 450 Unternehmen der IT-Branche zu Hause.

In der Oberlausitz sind über 450 Unternehmen der IT-Branche zu Hause – von Softwareentwicklern über Ingenieur-büros, Webgestalter, Systemhäuser und Rechenzentren bis hin zu weltweit agierenden Serviceunternehmen.

Konrad Zuse – der „Vater des Computers“. Seinen Ursprung hat das moderne Zeitalter der Informationstechnologie gerade hier in der Oberlausitz, denn in Hoyerswerda lebte von 1923 bis 1928 mit Konrad Zuse einer der bedeutendsten Computerpioniere. In seiner Freizeit beschäftigte er sich sehr intensiv mittels Stabilbaukasten mit dem Nachbau technischer Objekte, zum Beispiel von Förderbrücken, und war dabei immer auf der Suche nach einfachen Lösungen zur schnelleren Berechnung zu berücksichtigender Kenngrößen. Mit seiner stark ausgeprägten Intelligenz und Kreativität gelang es ihm 1941, den ersten voll funktionsfähigen programm-gesteuerten und frei programmierbaren Rechner in binärer Gleitpunktrechnung herzustellen. Damit war die Grundlage der heutigen Informationstechnologien geschaffen. Konrad Zuse wird deshalb auch der „Vater des Computers“ genannt. Befasst man sich mit seinem Lebensweg, so wird man feststellen, dass dieser überaus kreative Geist mit seiner Fähigkeit, ganzheitlich zu denken, der Menschheit auch viele andere Erfindungen schenkte, beispielsweise mit dem Spezialmodell S 1 den ersten Prozessrechner der Welt und mit dem „Plankalkül“ die erste algorithmische Programmiersprache. Rechentechnik von früher bis heute kann man im Konrad-Zuse-Computermuseum in Hoyerswerda bewundern.
www.konrad-zuse-computermuseum.de

Begehrte Telekommunikationslösungen. Da wo Menschen sind, wird kommuniziert. Kommunikation ohne Telefon und Internet ist heute nicht mehr denkbar. In der Oberlausitz entstehen bei Sphairon am Standort Bautzen Telekommunikationslösungen für den Weltmarkt. Sphairon ist einer der international führenden Hersteller von Telekommunikationsprodukten im Teilnehmeranschlussbereich. Die Produktpalette reicht von Lösungen für ISDN, ADSL, VDSL und In-house bis hin zu Wireless Local Loop, dem drahtlosen Direktanschluss, der in verschiedenen Regionen der Welt im Einsatz ist. Namhafte Unternehmen, wie Arcor, Deutsche Telekom, AOL, Telefonica, Swisscom, Austria Telekom, Telekom Malaysia, Telekom Mosambique und PTC Yemen, setzen auf die Telekommunikationsprodukte „Made in Oberlausitz“ von Sphairon. Am 3. September 2008 wurde das neue Sphairon-Entwicklungszentrum in Bautzen seiner Bestimmung übergeben. Mit rund 4.000 Quadratmetern Nutzfläche
auf drei Etagen bietet der Neubau eine großzügige und professionelle Arbeitsumgebung für über 100 Entwickler. Herzstück der Einrichtung ist der mit allen technischen Finessen ausgestattete Forschungsbereich, in dem die Hard- und Software-Entwicklung, die mechanische Konstruktion sowie das Projektund Produktmanagement untergebracht sind. Sphairon-Geschäftsführer Dr. Al-Sady betonte anlässlich der Eröffnung das „klare Bekenntnis zu Sachsen und vor allem Bautzen“. Nach seinen Worten bleibt es wichtigstes Ziel des Unternehmens, mit hochqualitativen Produkten dem Preisdruck aus dem asiatischen Raum, vor allem im DSL-Markt, weiter standzuhalten.
www.sphairon.de

Softwareentwicklung auf höchstem Niveau. Spezialisierte Softwarehäuser aus der Oberlausitz agieren inzwischen weltweit bei der Programmierung, Beratung, Implementierung und Wartung von Softwarelösungen. Beispielhaft zu nennen sind die BIT – Bautzen IT.Group GmbH & Co. KG, die Cideon Software GmbH in Görlitz/Bautzen, die Erdmann-Softwaregesellschaft mbH Görlitz, die Dimmel-Software GmbH Bautzen und die Software Quality Systems AG Görlitz. Für Kunden aller Branchen entstehen hier Softwarelösungen für die Steuerung betrieblicher Prozesse: vom Kunden und Projektmanagement über die Warenwirtschaft bis hin zur Logistiksteuerung.

Hervorragendes Arbeiten am Standort Oberlausitz. Der IT-Komplettdienstleister itelligence betreibt in Bautzen drei SAP-Rechenzentren auf höchstem Niveau. Oliver Schreiber, Geschäftsführer der Bautzener itelligence Outsourcing & Services GmbH schätzt Sachsen als traditionsreichen Hochtechnologie-Standort mit sehr guter Infrastruktur. So biete Bautzen eine hohe Verfügbarkeit bei Strom und Telekommunikation. Auch die der Oberlausitz sehr verbundenen Mitarbeiter hebt er hervor. „itelligence hat so gut wie keine Fluktuation, dafür findet man hier eine sehr gute Ausbildung, hohe Arbeitsproduktivität, Qualitätsbewusstsein und eine besondere Effizienz in den Prozessen“, betont Schreiber. Gut ausgebildete, junge Mitarbeiter und eine enge Kooperation mit lokalen Studienakademien und Hochschulen seien zudem wichtige Grundlagen für weiteres Wachstum. Darüber hinaus profitiere das Unternehmen von den attraktiven und stabilen Kostenstrukturen sowie der Flexibilität und Serviceorientierung der Behörden. „Diese haben uns darin unterstützt, ein neues Rechenzentrum in nur neun Monaten zu erstellen und damit weitere Arbeitsplätze  zu schaffen.“ Zum Erfolg trage auch die Ansiedlungsunterstützung über Investitionsförderung bei.
www.itelligence.de

Leseprobe Rubrik: Die junge Region

Karriere machen am Anfang Deutschlands

Bildungsstandort Oberlausitz.

Für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region und dem damit verbundenen Wachstum ist die Verfügbarkeit gut ausgebildeter und motivierter Fachkräfte entscheidend. Die Ausbildung junger Menschen sowie die Weiterbildung der Arbeitnehmer stehen daher in der Oberlausitz im Fokus der Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.
Welche Karrierewege gibt es und wie sehen die schulischen sowie beruflichen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung und des Studiums aus? Das Qualitätssiegel „Zukunft Oberlausitz – Karriere machen am Anfang von Deutschland“ gibt darauf Antworten und will den Fachkräften von morgen eine berufliche Perspektive in der Region schaffen. Voraussetzungen dafür wurden dank moderner Bildungseinrichtungen sowie des Engagements zahlreicher regionaler Akteure und deren kontinuierlicher Kooperation geschaffen. Doch wie genau kann man jungen Menschen Karrierewege aufzeigen und sie für die Berufe in der Kunststofftechnik, in der Textilindustrie, im Maschinenbau oder in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft der Oberlausitz begeistern? Bereits seit zwei Jahren wird zu diesem Zweck das Projekt der „Arbeitsmarktkoordinatoren“ des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit in der Oberlausitz umgesetzt.
Die Vernetzung der Schule mit der Wirtschaft und der Wissenschaft soll dabei vorangetrieben werden. Ein Beispiel dafür ist die Vortragsreihe „Zukunft Oberlausitz“, die Schüler und Lehrer über den Wirtschaftsstandort Oberlausitz und Karrieremöglichkeiten informiert. Weiterhin existiert im Zusammenspiel von Region, Agentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer (HWK) ein Netzwerk von Angeboten zur Berufsorientierung: angefangen vom Veranstaltungskalender „Berufsorientierung“ bis hin zur Online-Börse „Unternehmen und Schule“ mit Angeboten zu Praktika, Vorträgen und Betriebsbesichtigungen.
www.oberlausitz.com/zukunft

Praxisnah und gut. Besonders die praxisnahe Aus- und Weiterbildung steht bei der Fachkräftesicherung in der Oberlausitz im Vordergrund. An den drei Hochschuleinrichtungen, der Hochschule Zittau/Görlitz, dem Internationalen Hochschulinstitut Zittau und der Berufsakademie Sachsen – Staatliche Studienakademie Bautzen, wird besonderer Wert auf die enge Kooperation mit der Oberlausitzer Wirtschaft gelegt. Viele Studenten finden so ihren neuen Arbeitgeber bereits während des Studiums und bleiben ihrer Heimatregion treu. An diesen Hochschulen
studieren etwa 5.000 junge Menschen in den Gebieten Ingenieur-, Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
Unternehmensgetragene Ausbildungsverbünde, die betriebliche Ausbildungsplätze zur langfristigen Sicherung des eigenen Fachkräftenachwuchses bereitstellen, runden das Bildungsangebot ab. Beispiele hierfür sind der Firmenausbildungsring Oberland e. V., der Kooperationsverbund zur Fachkräftesicherung in der Lausitz (KOALA), POLYSAX – das Bildungszentrum Kunststoffe Bautzen e. V. i. G. oder der Ausbildungsverbund Großröhrsdorf.
Auch privatwirtschaftliche Weiterbildungsfirmen leisten ihren Beitrag zur Fachkräftesicherung, besonders im kaufmännischen und produktionstechnischen Bereich.

Auszeichnung für das Projekt „karriere hier“. Seit 2002 würdigt die Sächsische Staatsregierung innovative Projekte in der Weiterbildung. Den zweiten Platz errang 2008 das Projekt „Karriere hier“, welches unter anderem die DSA Dienstleistungen für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung GmbH, die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH, die Studienakademie Bautzen, die IHK-Geschäftsstelle Bautzen, die Kreissparkasse Bautzen sowie das Landratsamt Bautzen unterstützten. Das Projekt verfolgte das Ziel, junge Menschen an die Oberlausitz zu binden. Jugendliche aus den Klassenstufen 10 und 11 hatten die Möglichkeit, sich mit Experten zu ihren beruflichen Perspektiven auszutauschen und eine Vorstellung vom künftigen Berufsleben zu erlangen. Das Projekt soll auch in den kommenden Jahren seine Fortsetzung finden.

Leseprobe Rubrik: Standort mit Profil

Hier ist immer etwas los

Historische Städte, außergewöhnliche Landschaften, reiches Brauchtum und faszinierende Kultur sind der unerschöpfliche Fundus, dem sich Besucher in der Oberlausitz gegenübersehen.

Historische Städte, außergewöhnliche Landschaften, reiches Brauchtum und faszinierende Kultur sind der unerschöpfliche Fundus, dem sich Besucher in der Oberlausitz gegenübersehen. Die Ferienregion lädt dazu ein, Orte mit jahrhundertelanger Geschichte, einzigartige sakrale Schätze und bisher im Verborgenen liegende grüne Kleinode zu  entdecken.

Der zum Welterbe zählende Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, der Kromlauer Park oder der barocke Schlosspark in Großharthau sind beliebte Ausflugsziele. Sachsens schönste Landbarockanlage in Rammenau bietet Auftritten großer Künstler und renommierten Veranstaltungen, wie den traditionsreichen Internationalen Oberlausitzer Leinentagen Ende August, den richtigen Rahmen.
Für aktive Gäste finden sich in der Oberlausitz ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten – zu Fuß, per Rad, in oder auf dem Wasser zwischen Zittauer Gebirge und Oberlausitzer Bergland, Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, Westlausitz, Neißeland sowie Lausitzer Seenland. Die Partner von „Oberlausitz per Rad“ bieten ein deutschlandweit einmaliges Servicenetz mit Fahrradverleih und buchbaren Touren entlang eines gut ausgebauten und beschilderten, teilweise GPS-unterstützten Radwegenetzes. Wandern, gern auch mit bequemem Gepäcktransport, lässt es sich entlang des Oberlausitzer Bergweges, eines beliebten und bekannten Wanderweges in der Region mit Aufstieg auf die Gipfel mit dem schönsten Ausblick rings ins Land.

Industriekultur und Handwerk erleben. Die Stätten der Lausitzer Industriekultur, so zum Beispiel die Energiefabrik in Knappenrode, historische Maschinenhäuser, textile Manufakturen sowie die Zittauer Schmalspurbahn und die Waldeisenbahn Muskau, machen Industriegeschichte lebendig und gewähren Einblicke in die tägliche Arbeit vergangener Zeit.
www.lausitzer-industriekultur.de

Entlang der Ferienstraße „Handwerk erleben“ trifft man in Schauwerkstätten und Handwerksbetrieben auf die traditionelle Kunst der Töpfer, Blaudrucker, Pfefferküchler, Leineweber und Korbmacher und kann sogar eine Kokosweberei besuchen.
www.handwerk-erleben.com

Kinder- und Jugendgruppen finden in Kinder- und Jugenderholungszentren, Schullandheimen und Jugendherbergen sowie bei freien Trägern attraktive und pädagogisch betreute Programm- und Übernachtungsangebote. Die Angebote der „Freizeitknüller der Oberlausitz“ sorgen für Spiel, Spaß, Spannung und Abenteuer, aber auch Erholung
und Wellness. Freizeitvergnügen ohne Ende bieten beispielsweise der Saurierpark in Kleinwelka, die Kulturinsel Einsiedel, die Rodelbahn in Oberoderwitz, die Waldeisenbahn Muskau oder das Schmetterlingshaus Jonsdorf im Zittauer Gebirge.
www.freizeitknueller.de

Auf den Geschmack kommen. Überall in der Oberlausitz lässt es sich herrlich genießen. Besonders engagierte Gastronomen haben das Oberlausitzer Genussfestival ins Leben gerufen. Von Mitte Juni bis Mitte Juli werden in den beteiligten Gasthäusern heimische Erzeugnisse nach traditionellen Rezepten hochwertig verarbeitet und in typischem Oberlausitzer Ambiente serviert. Reich an Traditionen ist ebenfalls die Teichwirtschaft, vor allem in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit Sachsens einzigem Biosphärenreservat. Jährlich im Herbst begeistert im Zeitraum der Lausitzer Fischwochen das Abfischen mit Volksfesten, Reiseangeboten rund um Fisch und Natur sowie reichhaltigen Gerichten aus heimischen Fischen tausende Besucher.
www.oberlausitz.com/geniessen
www.lausitzer-fi schwochen.de


Kulturerlebnis Oberlausitz. Die Oberlausitz ist ein Kulturerlebnis mit vielfältigen Veranstaltungen wie Musikfesten und -festtagen, Licht-Klang-Inszenierungen und Aufführungen der Sommertheater. Sorbische Kultur mit ihrem Brauchtum und Traditionen wird in der zweisprachigen Region zwischen Bautzen, Kamenz, Hoyerswerda und Schleife gepflegt. Im Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen, dem deutschlandweit einzigen zweisprachigen Theater, fi nden regelmäßig Aufführungen in deutscher und in sorbischer Sprache statt. Das ebenfalls in Bautzen ansässige Sorbische Nationalensemble ist auf vielen internationalen Bühnen zu Gast.
Eine faszinierende Kulisse bieten oft die historischen Altstädte, so in Bautzen und Görlitz. Auf Stadtführungen erfahren Gäste darüber hinaus spannende Geschichte(n), zum Beispiel aus der Zeit des mittelalterlichen Oberlausitzer Sechsstädtebundes. Kunsthistorisch wertvolle und einmalige Sehenswürdigkeiten, darunter reich verzierte barocke Bürgerhäuser und wehrhafte Türme, sind Zeugnisse dieser Zeit. Zeugnisse der gemeinsamen Geschichte, Kultur und Geistestradition in der grenzübergreifenden Region Oberlausitz, Schlesien und Böhmen können auf der Via Sacra entdeckt werden – einer einzigartigen kulturtouristischen Route entlang sakraler Stätten im Herzen Europas.

Reisen ohne Grenzen – zur Besinnung. Ein Teil der Via Sacra verläuft auf historischen Wegen. Die Via Regia, eine der wichtigsten Handels- und Pilgerstraßen des europäischen Mittelalters, führt ab Königsbrück durch das Oberlausitzer Gebiet: entlang der im Oberlausitzer Sechsstädtebund vertretenen Städte Kamenz, Bautzen, der Europastadt Görlitz/Zgorzelec und Lauban (heute Luban, Polen). Weitere Städte im historischen Bund sind Löbau und Zittau. Hier sind mit dem Großen Zittauer Fastentuch von 1472 und dem Kleinen Zittauer Fastentuch von 1573
einmalige Schätze der Kirchengeschichte zu besichtigen.
www.oberlausitzer-sechsstaedtebund.de
www.via-sacra.info


Rekordergebnis für den Oberlausitz-Tourismus im Jahr 2008

Wie die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Übernachtungszahlen belegen, kann der Tourismus in der Oberlausitz auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2008 zurückblicken. Dabei wurde im gewerblichen Bereich (Betriebe ab neun Betten) mit insgesamt 553.852 Ankünften (+ 6,2 % im Vergleich zu 2007) und 1.534.969 Übernachtungen  (+ 3,8 % gegenüber dem Vorjahr) ein Rekordergebnis erzielt. Davon entfi elen 1.322.430 Übernachtungen (+ 4,7 % gegenüber 2007) auf den touristisch geprägten Teil, also ohne Vorsorge- und Reha-Kliniken. Die Ferienregion Oberlausitz steht damit im Urlaubstourismus auf dem 2. Platz der sächsischen Destinationen, mehr Tourismus fand 2008 nur im Erzgebirge statt. Einen besonders großen Anteil an der positiven Entwicklung haben die Hotels der Region, in denen es mit 271.482 Ankünften (+ 10,1 % gegenüber 2007) und 557.504 Übernachtungen (+ 6,2 % gegenüber 2007) hohe Zuwächse gab.

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