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Leseprobe Rubrik: Schwerpunktbranchen im Bodenseekreis

Alleinstellungs-merkmal Luft- und Raumfahrt

Laut einer Studie des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg, dem sogenannten Clusteratlas, ist die Bodenseeregion der einzige Brachenschwerpunkt der Luft- und Raumfahrtindustrie in Baden- Württemberg.

In einer deutschlandweiten Untersuchung gehört der Bodenseekreis neben Hamburg, Bremen, Frankfurt und Oberbayern zu den fünf stärksten Luft- und Raumfahrtregionen der Republik.

Das Wertschöpfungsfeld des Bodenseekreises im Bereich der Luft- und Raumfahrt ist sehr ausdifferenziert. Insgesamt gehören dazu die Entwicklung und Herstellung von Komponenten, Systemen, Geräten, Ausrüstungen und kompletten Fahrzeugen der Luft- und Raumfahrt. Historisch betrachtet ging die Entwicklung der hier ansässigen technologieorientierten Unternehmen maßgeblich von der von Graf Zeppelin 1908 gegründeten Luftschiffbau Zeppelin GmbH in Friedrichshafen aus. Zeppelin und auch Dornier haben am Bodensee Luftfahrtgeschichte geschrieben. Darauf ist man hier stolz.

Durch Zeppelin und Dornier hat die Region nicht nur Geschichte, sondern gehört auch heute zu den stärksten deutschen Regionen im Luft- und Raumfahrtzeugbau. Neben den großen Unternehmen wie EADS Astrium im Satellitenbau, Diehl und Liebherr im Bereich Luftfahrtausrüstungen und Flugzeugsteuerungen gibt es über den Bodenseekreis verteilt auch eine Menge weniger bekannter kleiner und mittlerer Unternehmen der Hochtechnologie.

Alle diese Unternehmen machen den Bodenseekreis zu einer der wenigen Clusterregionen für Luft- und Raumfahrt in Deutschland. Sie entwickeln und produzieren eine Vielzahl von Bauteilen für alle gängigen Flugzeugtypen und die Raumfahrt. Für den Fachkräftenachwuchs sorgt seit kurzem der einmalig praxisorientierte Studiengang für Luft- und Raumfahrttechnik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg am Campus Friedrichshafen.
Ein Luftschiff-Flug war und ist ein besonderes „Airlebnis“. Seit einem guten Jahrzehnt werden in Friedrichshafen wieder Zeppeline entwickelt und gebaut. Der Name Zeppelin Neue Technologie steht dabei für das modernste Luftschiff der Welt. Ein Zeppelin Flug sowie die Werftführung am Heimatstandort sind weltweit einzigartig. Dem Mythos Zeppelin widmet sich auch das direkt am Seeufer gelegene Zeppelin Museum in ganz besonderer Weise. Für Luftfahrtgeschichte und Events steht zudem das neue Dornier Museum in direkter Nähe zum Bodensee-Airport. Dieser bietet als internationaler Flughafen rund 40 Direktverbindungen in Europa und mehr als 300 weitere Destinationen über die Drehkreuze Frankfurt, Köln und Wien.

Als global ausgerichtete Fachmesse ist die AERO in Friedrichshafen die europäische Leitmesse für die Allgemeine Luftfahrt. Neben den wesentlichen Entscheidern und Multiplikatoren der Branche lockt sie jährlich tausende Luftfahrt- Enthusiasten ins Dreiländereck. Detaillierte Informationen und Links zum Luft- und Raumfahrtstandort gibt es unter www.bodensee-airea.de.
Das Ziel der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis ist es, mit den in der Luft- und Raumfahrt tätigen Unternehmen und Institutionen, diesen Branchenschwerpunkt innerhalb unserer Region stärker zu vernetzen und außerhalb der Region besser zu vermarkten. Mit dem Thema Luft- und Raumfahrt will die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis beispielhaft aufzeigen, dass es am Bodensee mehr gibt als schöne Natur und Tourismus: Die Verbindung von Wirtschaftskraft und Lebensqualität ist das besondere Alleinstellungsmerkmal des Bodenseekreises.

Leseprobe Rubrik: Schwerpunktbranchen im Bodenseekreis

Gesundheit, Tourismus und Landwirtschaft - Ein zusätzlicher Wirtschaftsfaktor

Glitzerndes blaues Wasser, schneebedeckte Berge am Horizont, sanft gewellte Hügel, Streuobstwiesen, Gemüse- und Obstplantagen, Weinberge, Hopfen im Umland von Tettnang, malerische Städtchen, mediterranes Flair – das ist das Bild, das die meisten Menschen mit dem Bodensee in Verbindung bringen.

Was den einen oder anderen Touristen überraschen mag, ist unter den Einheimischen wohlbekannt: Der Bodenseekreis ist eine Technologieregion. Doch inmitten des idyllischen Landschaftsbildes geht die Industrie optisch unter. Dennoch erwirtschaftet sie zusammen mit Gewerbe und Dienstleistungen rund 70 Prozent des Umsatzes in der Region. Die restlichen 30 Prozent entfallen auf Tourismus und Landwirtschaft.

Gerade das ist der große Standortvorteil des Bodenseekreises. Wer kann schon von sich behaupten, eine wirtschaftlich stark aufgestellte Region zu sein und gleichzeitig die vielen Vorteile einer Urlaubsregion aufzuweisen? Der Bodenseekreis bietet Einheimischen und Urlaubern zugleich eine qualitativ hochwertige Freizeit- und Erholungsinfrastruktur. Im Winter sind das Allgäu sowie die Vorarlberger und Schweizer Alpen nur einen Katzensprung entfernt. Im Sommer lockt der Bodensee Wassersportler, Fahrradfahrer, Wanderer und Golfer an seine Ufer. Kunst und Kulturinteressierten bietet die Region eine schier unendliche Vielfalt an Museen, Ausstellungen, Theatern, Konzerten, Festivals, Wein- und Stadtfesten, herrschaftlichen Schlössern und Parks.

Der Bodenseekreis profitiert außerdem vom Trend, in die eigene Gesundheit und das Wohlfühlen im Urlaub zu investieren. Gesundheitsbewusste Urlauber finden hier ein unerschöpfliches Angebot für Geist, Körper und Seele. Neben hervorragenden klinischen Einrichtungen zum Fasten und für gesundheitliche Prävention gibt es eine Fülle von Beauty- und Wellness- Angeboten sowie fantastische Sport- und Freizeitmöglichkeiten zu jeder Jahreszeit. Für bestens ausgebildete Nachwuchskräfte sorgt z. B. das Sabel- Berufskolleg für Gesundheitstourismus Bodensee. Einmalig in Deutschland bildet es zum Assistent /-in oder Manager /-in für Gesundheitstourismus aus.

Zwei hochmoderne Thermal- und Freizeitbäder in Meersburg und Überlingen laden direkt am Bodenseeufer zu Sauna- und Badegenuss, eine dritte Therme in Friedrichshafen ist in Planung. Ihnen gemeinsam sind die anspruchsvolle, individuelle Architektur und die Lage am See mit weitem Blick bis zu den Alpen. Die Bäder verfügen über einen großzügig gestalteten, durch anerkannte Heilquellen gespeisten Thermalbereich, eine ausgedehnte Saunalandschaft und direkten Zugang zum Bodensee.
Wie die Auswertung einschlägiger Gourmetführer wie Gault Millau, Michelin oder Varta belegt, werden am Bodensee auch Feinschmecker in Sachen Essen und Trinken glücklich. Ausgezeichnete Restaurants, gemütliche Landgasthöfe und idyllische Seeterrassen bestechen durch ihre gastronomische Vielfalt. Ganz besonderer Wert wird dabei auf die Verwendung regionaler Produkte gelegt. So haben sich z.B. in der Initiative „Gutes vom See“ zahlreiche Erzeuger, Lebensmittelverarbeiter, Händler und Küchenleiter zusammengeschlossen, um die regionale Lebensmittelindustrie zu fördern und die Kulturlandschaft durch nachhaltige Bewirtschaftung zu erhalten. Auch die „Linzgau-Köche“ verwöhnen gerne Ihren Gaumen mit regionale Erzeugnissen.

Eine starke Wirtschaft und eine intakte Umwelt – im Bodenseekreis ist beides möglich. Man kann sich leicht selbst davon überzeugen.

Leseprobe Rubrik: Städte und Kommunen

Stadt Friedrichshafen

Ein starker Wirtschafts- und Technologiestandort. Friedrichshafen ist eine Stadt mit vielerlei Qualitäten.
Sie mit wenigen Schlagworten zu beschreiben, ist nicht möglich.

Friedrichshafen wurde vor knapp 200 Jahren nach dem Zusammenschluss der früheren Reichstadt Buchhorn mit Schloss Hofen als Friedrichshafen bekannt. 2011 feiert die Stadt ihr 200-jähriges Bestehen.

Friedrichshafen vereint städtisches Flair gepaart mit einer wunderschönen Landschaft und innovativen und in die Zukunft gerichteten Unternehmen. Die Stadt am Bodensee hat heute rund 58.000 Einwohner und ist Sitz international führender Unternehmen wie ZF, MTU/Tognum, Zeppelin oder EADS. Dazu kommen viele erfolgreiche Unternehmen in den Bereichen Elektronik, Automobile, Luft- und Raumfahrt sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. In den letzten Jahren entwickelten sich so attraktive Gewerbegebiete wie das neue Gewerbegebiet am Flughafen mit vielen zukunftsorientierten Unternehmen. Mit dem Großinvestor PRISMA konnte ein Partner gewonnen werden, der die weitere Entwicklung des Gewerbegebietes kompetent entwickelt und aufwertet.

Friedrichshafen bietet rund 28.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Deshalb liegt es auf der Hand, dass die Stadt eine hohe Bedeutung als Arbeitgeber in der Region hat. Geprägt sind die Geschichte und die Gegenwart Friedrichshafens vom Erbe des legendären Luftschiffbauers Ferdinand Graf von Zeppelin.
Immer größere Bedeutung gewann in den vergangenen Jahren der Tourismus in der Zeppelinstadt. Nicht zuletzt überzeugt das kulturelle Angebot in der Stadt. Dazu gehören hochklassige Angebote mit Ballett, Musik und Theater ebenso wie das Zeppelin Museum und seit 2009 das Dornier Museum. Der See, die Uferpromenade und die zahlreichen Kulturangebote bieten ideale Voraussetzungen für den Urlaub. Wie beliebt Friedrichshafen und der Bodensee sind zeigt sich in den Übernachtungszahlen. Jährlich übernachten rund 612.000 Gäste in der Zeppelinstadt. Außerdem wurden rund 2,5 Millionen Tagestouristen gezählt.

Friedrichshafen ist eine Stadt mit vielerlei Gesichtern: liebenswert, attraktiv, innovativ, weltoffen und mit in die Zukunft gerichteten Technologieunternehmen. Nicht umsonst prägte sich so das Schlagwort „Hightech im Garten Eden“.
Mit dem Bau der Zeppeline gab Ferdinand Graf von Zeppelin die Initialzündung für die Entwicklung Friedrichshafens zu einem starken Wirtschafts- und Technologiestandort. Hier liegen auch die Anfänge der MTU (heute Tognum), der ZF Friedrichshafen, der Dornier GmbH, der Zeppelin GmbH und unzähliger anderer Firmen. Unternehmen die heute international erfolgreich zu Wasser, zu Land, in der Luft und sogar im Weltall für Mobilität sorgen.

Friedrichshafen ist traditionell eine Industriestadt. Sie profiliert sich jedoch zunehmend als Bildungsstandort in der Region mit der Zeppelin Universität und der Dualen Hochschule, um nur zwei zu nennen. Mit rund 85.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche sowie 12.000 Quadratmetern Freigelände und über 60.000 Besuchern jährlich präsentiert sich die Neue Messe Friedrichshafen mit optimalen Standortbedingungen. Neben dem internationalen Messezentrum und einer leistungsfähigen Tagungshotellerie ist das Graf-Zeppelin-Haus das Kernstück für Kongresse und Veranstaltungen.

Friedrichshafen ist aber auch eine Stadt der Bewegung. Mit dem Bodensee-Airport bietet sie sowohl für Geschäftsreisende wie auch für Privatreisende als Verkehrsflughafen ideale Bedingungen. Schiffsverbindungen zu den benachbarten Städten und Gemeinden sowie in die Schweiz und nach Vorarlberg erleichtern den wirtschaftlichen Grenzverkehr. Nicht zuletzt verbinden moderne Katamarane die beiden Zentren am Bodensee, Friedrichshafen und Konstanz miteinander.
Friedrichshafen feiert 2011 den 200. Geburtstag. Bunt und vielfältig, so wie die Menschen, die hier leben, wird das Programm sein. Das Jubiläum gibt viel Spielraum für persönliche Begegnungen und wirft einen Blick auf die Stadt und die Menschen, die in ihr leben.

Leseprobe Rubrik: Städte und Kommunen

Gemeinde Salem

Aufstrebende dynamische Gemeinde in einzigartiger Lage. Salem ist eine attraktive und lebenswerte Gemeinde mit Geschichte, Tradition und Zukunft.

Der dörfliche Charakter der 11 ehemals selbständigen Gemeinden, die sich 1972 zu einer starken und leistungsfähigen Gesamtgemeinde zusammengeschlossen haben, konnte weitgehend erhalten werden. Intakte Natur im Salemertal, gute Arbeitsbedingungen, eine hervorragende private und öffentliche Infrastruktur, eine familienfreundliche und vorausschauende Gemeindepolitik und ein vielseitiges Freizeitangebot mit regem Vereinsleben machen Salem für alle Altersgruppen interessant.

Salem ist heute ein blühendes Gemeinwesen mit einer gesunden Finanzausstattung in einer einmaligen Landschaft, in der es sich lohnt zu leben und zu arbeiten. Die Ausstrahlung der ehemaligen Reichsabtei Salem verpflichtet auch heute noch die Menschen im Salemer Tal, das von vielen Generationen vererbte Gut weiterhin sinnvoll zu verwalten.

Schloss Salem
Touristische Aushängeschilder der Gemeinde sind das Schloss Salem und der Affenberg. Auf der imponierenden 17 Hektar großen Anlage des Salemer Schlosses, dem Sitz der Markgräflich Badischen Familie, können die Besucher beeindruckende Kunst und Architektur aus sieben Jahrhunderten erleben. Neben dem Internat Schule Schloss Salem, das weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung findet, beherbergt es mehrere Museen, darunter ein Feuerwehrmuseum, ein Brennerei- und Küfereimuseum und eine historische Schmiede. Auch Weinkennern ist der Name Salem aufgrund seiner hervorragenden Weinkultur ein Begriff.
Ein Besuchermagnet der besonderen Art ist der Affenberg Salem, auf dem sich über 200 Berberaffen, die von den Besuchern weder durch Gitter noch durch Gräben getrennt sind, tummeln. Zum Gelände gehören außerdem noch weitere Attraktionen: der malerische Storchenweiher mit Karpfen und verschiedenen Wasservögeln, daneben eine imposante Brutkolonie von frei fliegenden Störchen. Das Damwildgehege sorgt für eine beobachtenswerte Nachbarschaft zu den Berberaffen. Die jüngeren Besucher lockt ein origineller Kinderspielplatz und eine gemütliche Dorfschänke sorgt für Speis und Trank.

Kultur-, Sport- und Eventgemeinde
In Salem steht eine große Palette sportlicher Angebote zur Verfügung: ein Sportstadion mit Leichtathletikanlagen, eine Tennisanlage mit Tennishalle und mehrere Sporthallen. Ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz lädt zu  herrlichen Ausflügen durch das Salemer Tal bis zum Bodensee ein. Durch die Nähe zum Bodensee und zur Alpenregion bestehen weitere Möglichkeiten für die Urlaubs- und Freizeitgestaltung.
Wer im Sommer nicht an den Bodensee zum Baden fahren will, findet im Naturerlebnispark am Schlosssee Erholung. Das Freibad mit weitläufiger Liegewiese, ein Uferrundweg, ein attraktiver Wasserspielplatz und weitere Freizeit- und Spielmöglichkeiten sind in den Naturerlebnispark eingebunden. Hier findet auch jährlich das Schlossseefest Salem statt, eine der größten Open-Air-Veranstaltungen der Bodenseeregion. Höhepunkt ist dabei ein Klang Kunstfeuerwerk am Samstagabend über dem Schlosssee.
Die Salemer Schlosskonzerte sorgen das ganze Jahr über für attraktive Unterhaltung. Ob Open-Air-Konzerte, Mozart-Sommer, Orgelkonzerte im Münster oder Internationales Bodenseefestival: In Schloss Salem geben sich Künstler aller musikalischen Richtungen ein Stelldichein.

Bildungsstandort Salem
Salem ist Sitz der renommierten Privatschule Internat Schule Schloss Salem, die 1920 vom Reformpädagogen Kurt Hahn und Prinz Max von Baden gegründet wurde. Das Motto des Eliteinternats lautet „Es steckt mehr in Dir“, was soviel bedeutet, dass die Schüler ihre Talente und Begabungen nach besten Kräften entwickeln sollen. Dabei wird über die akademischen Leistungen hinaus auch besonderer Wert auf die Charakterbildung und Persönlichkeitsentwicklung gelegt.
Direkt am Schlosssee befindet sich das Bildungszentrum Salem mit einer Real-, Haupt- und Werkrealschule als Ganztagesschule. Die Teilorte Mimmenhausen, Neufrach und Beuren haben jeweils eine eigene Grundschule (Ganztagesschule in Mimmenhausen), in Stefansfeld gibt es eine öffentliche Förderschule mit angeschlossener Beratungsstelle für Frühförderung. Die Sonnenbergschule für geistig Behinderte hat ihren Sitz im Ortsteil Buggensegel.
In sieben Kindergärten, verteilt in den einzelnen Teilorten, wird ganztags ein Betreuungsangebot für Kinder ab zwei Jahren angeboten. Im Kindergarten Mimmenhausen werden sogar Kleinkinder unter zwei Jahren betreut.

Gewerbestandort
Durch eine zügige Planung und Erschließung von Gewerbeflächen, zusammen mit einer aktiven Grundstückspolitik, soll auch in Zukunft die Ansiedlung leistungsfähiger Gewerbebetriebe gefördert werden.
In den bestehenden Gewerbegebieten „Riedweg- Oberwiesen“ und an der Bahnhofstraße verfügt die Gemeinde über 2,0 Hektar erschlossene Gewerbeflächen für ansiedlungswillige Betriebe. Das Gewerbegebiet soll in den nächsten Jahren in östlicher Richtung großzügig erweitert werden, 8,3 Hektar Erweiterungsfläche in absolut ebener Lage stehen zur Verfügung. In südlicher Richtung sind zusätzliche Erweiterungsflächen überplanbar. Eine direkte Anbindung an das bestehende Gewerbegebiet mit hervorragendem Branchenmix und innovativen Betrieben unter anderem im Gewerbepark Salem ist gegeben. Durch die Nähe zum Bahnhof Salem mit geregeltem Zug- und Busverkehr ist das Gewerbegebiet hervorragend an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden. Außerdem besteht ein direkter Straßenanschluss an die Kreisstraße 7759.
Durch den Bau einer Bahnunterführung 2010/2011 sowie der Planung einer Süd- und Nordumfahrung von Neufrach wird die Anbindung an das weiterführende Straßennetz weiter verbessert. Die neuen Gewerbeflächen werden zentral durch die Gemeinde mit Wasser und Abwasser erschlossen. Ein Stromanschluss durch die EnBW mit einem Anschlusswert von ca. 600 KVA ist möglich, ebenso der Anschluss an das Erdgasnetz und DSL-Leitungen.

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