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Leseprobe Rubrik: Wirtschaftsmagazin Bodensee 2017

Wirtschaftsmagazin Bodensee 2017

Das Wirtschaftsmagazin für die Vierländerregion Bodensee.

 

 

Kurs nehmen …

Zum 34. Mal erscheint das Wirtschaftsmagazin Bodensee. Ein einmaliges Kaleidoskop der Wirtschaftsgeschichte der internationalen Bodenseeregion.

Auf 192 Seiten zeigen wir die herausragenden, grenzüberschreitenden Beziehungen und Netzwerke am Bodensee auf. In Interviews und Fachbeiträgen beziehen wichtige Persönlichkeiten aus dem Wirtschaftsraum Position und sprechen über neue Kurse und Entwicklungen.

Die diesjährige Ausgabe trägt den Titel Kurs nehmen und zeigt auf der Titelseite die Fährverbindung, die seit Jahrzehnten mit ihrem Kurs Konstanz und Meersburg über den Bodensee „vernetzt“. Die intelligente Vernetzung von Prozessen und Akteuren mit dem Ziel am Ende eine effizientere Lösung zu haben, ist ein Kerngedanke der Digitalisierung, die in diesem Magazin aus verschiedenen Sichtweisen beleuchtet wird, z.B. im Beitrag der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) zum Thema Industrie 4.0 (ab S. 64). Mit der Vernetzung von Wissenschaft und Praxis beschäftigt sich die Internationale Bodenseehochschule (S. 66).

Das Wirtschaftsmagazin Bodensee präsentiert traditionsreiche Unternehmen und Institutionen rund um den internationalen Bodensee, z. B. die familiengeführte Klink Buchinger Wilhelmi (ab S. 80) u.v.m. wie sie Kurs nehmen, erfolgreich zu bleiben und sich in einem internationalen Wirtschaftsraum den Herausforderungen der Zukunft stellen. Im Interview ab S. 105 attestiert die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Frau Hoffmeister-Kraut der internationalen Zusammenarbeit am Bodensee eine Vorbildfunktion, von der Europa durchaus lernen kann.

Das Wirtschaftsmagazin Bodensee bildet seit vielen Jahren die verbindende Klammer für das Portrait des erfolgreichen Standorts Bodensee.

Das Wirtschaftsmagazin Bodensee (ISBN 978-3-944741-31-4) ist im gut sortierten Zeitschriften-/Buchhandel erhältlich oder für EUR 6,00 zzgl. Versandkosten direkt hier zu bestellen:
 

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Leseprobe Rubrik: Standort Deutschland

Im Interview ...

"Kooperation zahlt sich aus"

Interview mit Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MDL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg

Frau Dr. Hoffmeister-Kraut, bisher waren Sie vor allem unternehmerisch tätig, nun gestalten Sie als Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau von Baden-Württemberg die Politik in einem erheblichen Maße mit. Welche Herausforderungen hält das Amt für Sie persönlich bereit und welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Nicole Hoffmeister-Kraut: Wir haben viel vor in den kommenden Jahren. Dabei schadet es nicht, dass ich weiß, wie die Wirtschaft tickt, wie die Realität in den Unternehmen aussieht, wo die Probleme liegen. Unsere Spitzenstellung als Innovationsregion Nummer eins in Europa müssen wir weiter ausbauen und langfristig sichern. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Hier müssen wir als Land vor allem dem Mittelstand, den kleinen und mittleren Unternehmen zur Seite stehen, aber auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mitnehmen. All das verbirgt sich hinter den Stichworten Wirtschaft 4.0/Arbeit 4.0. Weitere Ziele sind die Fachkräftesicherung, der Ausbau der Gründerkultur und die schnelle Schaffung bezahlbaren Wohnraums.

Sie werben dafür, dass sich Europa gemeinsam in Position bringen soll, um auch zukünftig als wettbewerbsfähiger Standort aufgestellt zu sein. Die Zusammenarbeit in der EU/Europa scheint momentan schwieriger denn je. Wie kann die Vierländerregion Bodensee als Musterregion für eine internationale Zusammenarbeit dienen?

In der Tat bin ich – trotz mancher Schwierigkeiten und Rückschläge – zutiefst davon überzeugt, dass es nur im europäischen Verbund gelingt, handelspolitische Interessen weltweit mit entsprechendem Nachdruck zu artikulieren. Gemeinsam ist man letztlich stärker, trotz aller Konkurrenz auch zwischen Partnern. Um gegenüber den USA oder China bzw. Asien insgesamt nicht an Gewicht zu verlieren, bin ich dafür, auch nach einem etwaigen Ausscheiden Großbritanniens aus der EU das Inselreich möglichst weitgehend einzubinden. Die Zusammenarbeit der Vierländerregion am Bodensee kann dabei in Teilen durchaus Vorbildfunktion haben. Denn zur Vierländerregion gehören mit den Schweizer Kantonen ebenfalls Gebiete, die nicht Mitglied der EU, aber durch bilaterale Verträge verbunden sind. Auch das Fürstentum Liechtenstein ist über den Europäischen Wirtschaftsraum mit der EU verzahnt. In der Vierländerregion und der Internationalen Bodensee Konferenz IBK arbeiten wirtschaftspolitisch starke Regionen in konkreten Projekten an gemeinsamen Zielen eng zusammen - diese Art der Kooperation ist für die Wettbewerbsfähigkeit in ganz Europa sicherlich vorbildhaft. Kooperation zahlt sich aus, das ist ja auch ökonomisch erwiesen.

Wohnraum und Landreserven am baden-württembergischen Bodensee sind rar, der aktuelle Bedarf nach Wohnraum und Gewerbeflächen aber ist groß. Wie beurteilen Sie die Situation auch im Hinblick auf künftige Entwicklungen?

Nicht nur am Bodensee, in vielen Teilen des Landes besteht Bedarf, ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das wird mehr und mehr zu einer Frage des sozialen Zusammenhalts, aber auch zum Standortfaktor. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sich Gewerbebetriebe erweitern oder neu ansiedeln können. Hierfür braucht es − bedarfsgerecht − geeignete und auch verfügbare Flächen. Konsequente Innenentwicklung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Daher unterstützen wir die Städte und Gemeinden bei der Aktivierung ihrer Entwicklungspotenziale im Innenbereich, beispielsweise mit dem Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“. Auf lange Sicht gilt es vor allem, effizient und nachhaltig mit unseren bestehenden Siedlungs- und Infrastrukturen umzugehen und diese zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Das Thema Elektromobilität und automatisiertes Fahren rückt im Autoland Baden-Württemberg immer stärker in den Fokus, auch etliche Unternehmen in der Bodenseeregion sind in dieser Branche tätig. Erste Stimmen einer „Autowende“ werden laut. Wie kann eine solche „Wende“ gelingen?

In der Automobilindustrie gibt es durch Elektrifizierung und Digitalisierung einen sich beschleunigenden und tiefgreifenden Technologie und Strukturwandel, der deutschlandweit Auswirkungen auf etwa jeden dritten Zulieferer hat. Baden-Württemberg hat durch seine traditionell gewachsenen Strukturen und seine besondere Unternehmenslandschaft – unterstützt durch exzellente Forschungs- und Hochschuleinrichtungen – die besten Voraussetzungen, auch zukünftig eine weltweit führende Rolle im Fahrzeug- und Mobilitätssektor einzunehmen. Wir dürfen uns aber nicht auf Erfolgen der Vergangenheit oder der aktuell guten Wirtschafts- und Beschäftigungslage ausruhen. Um die Innovations- und Wachstumschancen zukünftiger Mobilitätsformen nutzen zu können, müssen unsere Unternehmen ihre traditionellen Geschäftsmodelle reformieren, Technologiekompetenzen gezielt ausbauen und Strategien systematisch anpassen. Unser gemeinsames Ziel von Politik und Wirtschaft muss es sein, Baden-Württemberg als eine der wichtigsten Entwicklungs- und Produktionsregionen im Bereich der elektrifizierten und digitalisierten Mobilität zu positionieren. Ich bin dankbar, dass die IBK das Thema Elektromobilität aufgreift, zuletzt im September 2016 mit einem großen Kongress durch den Kanton Zürich. Denn der Verkehr macht nicht an der Grenze halt, Veränderungen müssen direkt in größeren Zusammenhängen mitgedacht werden.

„Industrie 4.0“ ist in aller Munde. Wie wird sich die „vierte industrielle Revolution“ auf die Regionalstruktur der Wirtschaft auswirken und können auch Regionen abseits der großen Wirtschaftszentren davon profitieren?

Unser Vorteil in Baden-Württemberg besteht darin, dass wir mit unserer Wirtschaftsstärke auch dezentral sehr gut aufgestellt sind. Wir haben überall in der Fläche des Landes unsere sogenannten Hidden Champions sitzen. Ich bin daher überzeugt, dass unsere Unternehmen durch ihre Innovationskraft auch in Zukunft wichtige Akteure auf den Weltmärkten sein werden. Unsere Leader sind ein starker Maschinen- und Anlagenbau, die hervorragende Elektrotechnik-Industrie und weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Durch die Nähe zu führenden Industrie 4.0-Anbietern profitieren auch die produzierenden Unternehmen in der Wirtschaftsregion Bodensee und werden künftig immer enger in digital vernetzte Wertschöpfungsnetzwerke eingebunden. Auch viele junge Start-ups, beispielsweise aus dem Bereich innovativer Informations- und Kommunikationstechnik, mit ganz neuen Geschäftsmodellen werden entstehen. Natürlich braucht die intelligente Fabrik der Zukunft ein optimales Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation.

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Lesen Sie das ganze Interview im Wirtschaftsmagazin Bodensee 2017.

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Leseprobe Rubrik: Region im Fokus

Vierländerregion Bodensee

Der Bodensee verbindet Menschen und Länder über Grenzen hinweg und hat wirtschaftlich viel zu bieten.

Vier Länder, eine Region, ein See

Die Vierländerregion Bodensee erstreckt sich als internationaler Verflechtungsraum über vier Nationalstaaten und strahlt mit einer geringen Arbeitslosenquote sowie einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von insgesamt 102,3 Mrd. Euro.

Ein innovativer und leistungsstarker Mittelstand, darunter zahlreiche „Hidden Champions“, ebenso wie große, international erfolgreich agierende Unternehmen, prägen die wirtschaftliche Vielfalt der Region. Sie ist gefragter Wohnort und begehrtes Urlaubsziel zugleich und liegt mit einem BIP pro Kopf von 45.500 Euro im Vergleich mit anderen Ländern und Regionen Deutschlands und Europas im Ranking weit vorn. Der renommierte Zukunftsforscher Matthias Horx sieht die Region gar auf dem besten Weg, eine der künftigen Top-Regionen Europas zu werden. Ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg ist dabei auch die hervorragende Forschungs- und Bildungslandschaft mit mehr als 29 Hochschulen im Verbund der Internationalen Bodensee Hochschule (IBH).

Kurzum: In der Vierländerregion Bodensee bieten sich ideale Lebens- und Arbeitsbedingungen inmitten einer der landschaftlich schönsten Regionen Europas, bei der sich die Unterschiede der vier Anrainerstaaten Deutschland, Schweiz, Österreich und Liechtenstein zu einer spannenden und unverwechselbaren Vielfalt verbinden. Vermeintliche Gegensätze wie Ruhe und Dynamik, Tradition und Innovation, Regionalität und Internationalität stehen hier in positivem Einklang. Die Kombination aus wirtschaftlicher Stärke, Innovationsgeist, einzigartiger Lebensqualität sowie Zugang zu Investoren und gut ausgebildeten Arbeitnehmern schätzen nicht zuletzt viele Start-ups, die sich in der Region ansiedeln. Hier lebt, arbeitet und forscht man mit Seeblick – und hat stets den Erfolg vor Augen. Das Branchenspektrum ist breit gefächert.

Um den internationalen Bodenseeraum im stetigen Wettbewerb der Regionen gemeinschaftlich und nachhaltig als starken Wirtschaftsstandort zu positionieren und zu vermarkten, wurde 2010 das Projekt „Internationaler Wirtschaftsraum Bodensee“ (IWB) mit 28 Projektpartnern und -beteiligten aus den vier Anrainerstaaten gestartet. Als ein Meilenstein ging hieraus die Vierländerregion Bodensee hervor. Als unverwechselbare Regionenmarke stellt sie die Stärken und Potenziale der Region unter ein Dach, kommuniziert diese nach innen und außen und gibt der Region ein gemeinsames Gesicht. Der einheitliche Markenauftritt ist somit sichtbares Zeichen einer langjährigen und erfolgreichen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die auf eine anhaltende Stärkung und Förderung des Wirtschaftsraumes, seiner Akteure und Bewohner ausgerichtet ist.

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www.bodensee-standortmarketing.com


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Leseprobe Rubrik: Standort Österreich

Vorarlberg

In Vorarlberg arbeiten die beiden Organisationen Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) und die Vorarlberg Tourismus GmbH (VT) eng zusammen.

Im Interview mit Thomas Willauer sprechen die beiden Geschäftsführer Dr. Joachim Heinzl (WISTO) und
Mag. Christian Schützinger (VT) über ihre jeweiligen spezifischen Aufgaben sowie über gemeinsame Aktivitäten für Vorarlberg.

Thomas Willauer: Bevor wir über die konkreten Aufgaben Ihrer jeweiligen Organisation und dann auch über Ihre Zusammenarbeit sprechen, kurz gefragt: Was sind die jeweiligen Besonderheiten bzw. die Stärken der Wirtschaftsregion und der Tourismusregion Vorarlberg?

Dr. Joachim Heinzl: Wir haben viele Vorteile und Besonderheiten als Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Die Folgenden hebe ich gerne hervor: Wir haben ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum, das zu einem Drittel auf die wachsende Zahl von Arbeitsplätzen zurückzuführen ist, zu zwei Dritteln wird das Wirtschaftswachstum durch Produktivitätssteigerungen erreicht. Die Warenproduktion und ihr Absatz im Inland, besonders auch im Export – mit 60% haben wir die höchste Exportquote Österreichs – leisten den größten Beitrag zur Wertschöpfung im Land. Geschlossene Wertschöpfungsketten sind dabei ein wesentliches Merkmal unserer Wirtschaftsregion. Bestimmend in unserer Wirtschaft sind die Familienunternehmen, die nicht nur Stabilität und Innovationskraft hervorbringen, sondern auch regionale Verbundenheit leben. Weitere Stärken der Wirtschaftsregion sind die strategisch optimale Lage unseres Bundeslandes innerhalb Europas und die internationale Orientierung und Weltoffenheit unserer Unternehmen.

Mag. Christian Schützinger: Zunächst einmal hatten wir 2016 eine sehr starke Sommersaison mit einem Gästerekord. Insgesamt haben im Zeitraum Mai bis Oktober rund 1,2 Millionen Urlauber mehr als 3,9 Millionen Übernachtungen in Vorarlberg gebucht. Noch nie sind in einer Sommersaison so viele Gäste nach Vorarlberg gekommen – ein ähnlich hohes Nächtigungsergebnis gab es zuletzt im Sommer 1993. Im Vergleich zu den 1990er Jahren hat sich Vorarlberg zu einem Zweitreisurlaubsland entwickelt. Das heißt, statt der vierzehntägigen Familienurlaube im Sommer kommen die Gäste in den letzten Jahren kürzer, dafür aber öfter. Für unsere Gastgeber heißt das, dass sie bei einer gleichbleibenden Zahl an Übernachtungen heute doppelt so vielen Gästen ein guter Gastgeber sein müssen und sie sind es auch. Fakt ist auch: Diese Entwicklung bedeutet für unsere Betriebe mehr Umsatz und mehr Gewinn. Den Trend, weg von den Sommerferien hin zu Ganzjahresdestination finden wir sehr positiv. Dies alles bestätigt unsere Tourismusstrategie 2020 mit der wir Vorarlberg in Sachen Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit an die Spitze des Tourismus in Europa führen möchten.

Im Tourismus gibt es einen starken Trend der Rückbesinnung und Selbstgestaltung des Reisens. Stichwort „Slow Travel“. Als Medienunternehmen mit dem Schwerpunkt auf Print machen wir eine ganz ähnliche Erfahrung. Anspruchsvolle Konsumenten wollen Medien, für die sie sich Zeit nehmen dürfen. Print entwickelt sich zum Luxusgegenstand. Luxus verstanden als Zeit und Muße. Für jemanden der das sucht, ist eine gedruckte Zeitschrift etwas Besonderes, das Sinnlichkeit hat, eben das, was das Internet nicht hat. Wir bieten dem Leser ein sinnliches Vergnügen mit hochwertigen Inhalten und gutem Design.

Mag. Christian Schützinger: Hier treffen wir uns wohl. Vorarlbergs Gäste gehören zu den höheren Bildungs- und Einkommensschichten. Sie wollen in ihren Ferien in ein möglichst persönliches Erfahrungs- und Bildungserlebnis investieren. Dabei verstehen wir uns als „Tourismusmanufaktur“ und nicht als Fabrik. Vorarlbergs Gastgeber sind Meister der Individualisierung. Unsere Angebote sind modular aufgebaut, Gäste können Rhythmus und Kombinationen frei zusammenstellen. Das Gegenteil sind Standardprogramme, deren Ziel Multiplikation und technische Effizienz ist. Da unterscheiden wir uns auch im Wintertourismus. Wir wissen, andere sind besser beim Hüttenzauber als wir. In Vorarlberg betonen wir das Naturerlebnis, die Erfahrung von Landschaft, Stille und Genuss.

Hat es das Tourismusmarketing leichter als die Wirtschaftsförderung wenn es um Aufgabendefinition, Zielgruppen und Kommunikation geht?

Dr. Joachim Heinzl: Es gibt unterschiedliche Aufgaben, die zu bewältigen sind. Welcher Zielgruppe erzähle ich was und warum? Ein Unterschied in der Kommunikation zwischen dem Tourismus und uns besteht bspw. in unserer Initiative Chancenland Vorarlberg. Da fokussieren wir uns in der Regel auf junge Menschen. In dieser Markenführung sprechen wir die Leute per Du an, fast ein bisschen frech, cool. Das ist nicht für jeden Gast zielführend. Hier gibt es Differenzierungsnotwendigkeiten. Deshalb nehmen wir nicht 1:1 die gleichen Botschaften. Unsere Kommunikation ist zudem sehr stark international ausgerichtet. Ein wichtiger Grund ist die Gewinnung von Fachkräften. Das hat viel damit zu tun, dass wir in Vorarlberg keine Universität haben und wir somit die überregional studierenden Vorarlberger/-innen zurückholen möchten. Gleichzeitig müssen wir auf Grund unseres starken Wirtschaftswachstums auch internationale Talente anwerben. Und da haben wir eine tolle Synergie mit dem Tourismus. Wir können, was nicht jede Region kann

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Lesen Sie das gesamte Interview im Wirtschaftsmagazin Bodensee 2017.


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