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Leseprobe Rubrik: Luft- und Raumfahrt

Hier werden Ideen Wirklichkeit

Der Traum vom Fliegen - ein Luftfahrtpionier schreibt Industriegeschichte.

Eiserner Wille und die visionäre Kraft eines einzelnen Unternehmergeistes hatten einst den Grundstein einer  Unternehmensgeschichte gelegt, die ihres gleichen sucht und weltweit Anerkennung und Bekanntheit findet. Der Gründervater Ferdinand Graf von Zeppelin und auch sein genialer Mitarbeiter Claude Dornier mit seiner DO X sind weltweit ein Begriff und bis heute bedeutende Pioniere der Luft- und Raumfahrtbranche. Für den Wirtschaftsstandort Bodensee ist diese Erfolgsgeschichte von tragender Bedeutung, denn Zeppelin und Dornier sind der Motor einer Industrie- und Technikgeschichte, die die Bodenseeregion als bedeutsamer geografischer Knotenpunkt und Marktplatz der Ideen für erfolgreiche Unternehmer und Unternehmenskonzepte etabliert hat. Hier werden Ideen Wirklichkeit.

Zahlreiche bis heute bestehende Industriebereiche und Firmengründungen haben in dieser wegweisenden Industrie- und Technikgeschichte ihren Ursprung; Unternehmen, die sich auf dem Weltmarkt erfolgreich behaupten und das Image der Region wesentlich prägen. Aus den Zeppelin Aktivitäten und der Luftschiffbau Zeppelin GmbH sind im Laufe der Jahre mehr als 50 direkte Firmengründungen hervorgegangen. Firmen wie ZF Friedrichshafen AG, die Zeppelin Mobile Systeme GmbH, die MTU (Motoren- und Turbinenunion Friedrichshafen), EADS Astrium und viele mehr sind auf dem Weltmarkt führend und erzielen Milliardengewinne. Allein der Zeppelin Konzern erwirtschaftet heute an 190 Standorten weltweit einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro.

Wie alles begann

Am 2. Juli 1900 begann nicht nur die beispiellose Geschichte eines Luftfahrzeuges, sondern auch die Geschichte eines weltweit erfolgreichen Unternehmens. Es begann nicht nur ein neues Jahrhundert, sondern eine neue Ära und Königsdisziplin des mobilen Reisens. Ein Unternehmenszweig entwickelte sich, der abgesehen von der
militärischen Relevanz ein Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit verbreitete. Der Traum vom Fliegen wurde endlich Wirklichkeit: Otto Lilienthal absolvierte erste Gleitflüge, den Wright-Brüdern gelangen gesteuerte Motorflüge und der in Konstanz geborene Graf Zeppelin widmete sich dem Bau eines gigantischen Zeppelin-Luftschiffes, das am 2. Juli in der Bucht von Manzell bei Friedrichshafen in die Luft emporstieg. Dieser Traum vom Fliegen und seine technische Umsetzung nahmen von da an seinen unaufhaltsamen Lauf und führten in den folgenden Jahrzehnten zu einer weitreichenden industriellen Umwälzung, die den Bodenseeraum und insbesondere Friedrichshafen zu einem Standort für Spitzentechnologie heranwachsen ließ.

Den ganzen Artikel gibt es im Flipbook oder im PDF.

Leseprobe Rubrik: Produkte und Positionen

Inspirierende Badewelten

„Seit fast 140 Jahren ist Geberit in Bewegung. Herausragende Persönlichkeiten haben die Erfolgsgeschichte genauso geprägt wie Innovation, Partnerschaft, Knowhow, Zuverlässigkeit und Lebensqualität – Werte, denen wir uns auch in Zukunft verpflichten.“

Die Geberit Gruppe mit Hauptsitz in Jona (Kanton St.Gallen) ist europäischer Marktleader in der Sanitärtechnik mit globaler Ausrichtung. Seit 1874 zählt das Unternehmen zu den Pionieren der Branche und setzt mit innovativen Systemlösungen in den Bereichen Sanitärsysteme und Rohrleitungssysteme immer wieder neue Trends. Geberit ist in 41 Ländern mit Vertretungen aktiv, besitzt 15 Produktionsstandorte in sieben verschiedenen Ländern und beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter. Neben der Zentrale in Jona ist das Werk Pfullendorf (Landkreis Sigmaringen) mit 1.500 Mitarbeitern die größte Niederlassung. Im Jahr 2010 erwirtschaftete die Geberit Gruppe 2,1 Milliarden Franken Umsatz.

Seit 1999 ist das Unternehmen an der Schweizer Börse notiert. Das Produktspektrum ist sowohl für Neubauten wie auch für Renovationen und Modernisierungen konzipiert. Es umfasst sechs Produktlinien in den Bereichen  Sanitärsysteme und Rohrleitungssysteme. Der Produktbereich Sanitärsysteme besteht aus den vier Produktlinien Installationssysteme, Spülkasten und Innengarnituren, Armaturen und Spülsysteme sowie Apparateanschlüsse. Der
Produktbereich Rohrleitungssysteme umfasst die zwei Produktlinien Hausentwässerungssysteme und Versorgungssysteme.

 

Vom Familienbetrieb zum Marktführer

Die Erfolgsgeschichte von Geberit begann, als Caspar Melchior Albert Gebert 1874 einen Spenglerbetrieb in Rapperswil (Kanton St.Gallen) eröffnete. Um die Jahrhundertwende waren Apparate und Armaturen für sanitäre Installationen noch wenig entwickelt. Dies veranlasste Caspars Söhne Albert Emil und Leo zur Aufnahme
einer eigenen Fabrikation und 1905 gelang es schließlich, den ersten Holzspülkasten mit dem Namen „Phoenix“ herzustellen. Damit war der Grundstein für künftiges Wachstum gelegt. Insbesondere Leo Gebert zeichnete sich durch eine außergewöhnliche Begabung für die Entwicklung von Neukonstruktionen aus und ist der eigentliche Erfinder der Spülgarnitur mit Heberglocke, wie sie noch heute Verwendung findet. In den dreißiger Jahren stieg das Unternehmen in die damals noch junge Kunststoffverarbeitung für korrosionsfeste Spülkastenteile und Rohre ein und knapp zwanzig Jahre später gelang es, den ersten Spülkasten aus Kunststoff zu produzieren. Ein Jahr später wurde Geberit als Schutzmarke eingetragen und ist seither als Markenname und Gütezeichen bekannt. Anfang der
neunziger Jahre zog sich die Gründerfamilie aus dem operativen Geschäft zurück und verkaufte das Unternehmen 1997 an einen britischen Finanzinvestor. Durch die Beteiligung der Konzernleitung und weiterer Führungskräfte konnte die Geberit Gruppe jedoch ihre Eigenständigkeit bewahren. Zwei Jahre später, zum 125-jährigen Jubiläum, unternahm Geberit erfolgreich den Schritt an die Börse. Von Innovationsgeist geprägt Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ermöglichte der „Phoenix“ die Ausstattung von Wohnungen mit eigenen Toiletten, was zu jener Zeit eine erstaunliche Verbesserung der hygienischen Bedingungen und damit auch der Lebensqualität bedeutete. Dieser Innovationsgeist prägt das Unternehmen noch heute. „Mit innovativen Lösungen in der Sanitärtechnik wollen wir die Lebensqualität der Menschen nachhaltig verbessern“, so die aktuelle Vision von Geberit. Für das Unternehmen ist Innovation keine Aktivität, sondern eine Geisteshaltung: Alles dreht sich um die Frage, was es braucht, um das Leben der Menschen einfacher zu machen.

Das nachhaltigste Unternehmen der Welt

Bereits Anfang der Neunziger verfasste Geberit seine erste Umweltstrategie und erstellte Ökobilanzen für seine Produkte – lange bevor das Thema in aller Munde war. „Als Europäischer Marktführer in der Sanitärbranche steht Geberit für Wassersparen, Ressourceneffizienz und nachhaltiges Bauen. Geberit beweist seit Jahrzehnten, dass eine langfristig erfolgreiche Geschäftstätigkeit mit umweltfreundlichem und sozialem Handeln vereinbar ist. Dabei hilft uns eine nachhaltige Unternehmensführung auch Kosten zu sparen und Risiken zu minimieren. Dies wird immer stärker wahrgenommen, wie der 10. Gesamtrang von Geberit bei der Kür der 100 weltweit nachhaltigsten Unternehmen am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos im Januar 2010 belegt hat.“, so Albert M. Baehny, CEO von Geberit. Unterstrichen wird dieses Statement von Oekom Research im Auftrag der Wirtschaftswoche, die Geberit 2011 sogar zum nachhaltigsten Unternehmen der Welt kürten.

Den vollstämdigen Artikel finden Sie im Flipbook, oder im PDF

Leseprobe Rubrik: Vierländerregion Bodensee

Vierländerregion Bodensee – Spannende Vielfalt

Neue Regionenmarke stärkt Position im Standortwettbewerb.

Wer vom Bodensee spricht, meint meist etwas größeres Ganzes. Erst die Landschaft, die Länder und vor allem die Menschen um ihn herum machen ihn zu einer Region, wie es wohl keine zweite gibt. Rund um den Bodensee leben und arbeiten drei Millionen Menschen. Die Region erstreckt sich über vier Nationalstaaten, verschiedene Kantone, Landkreise und Bundesländer.

Regionen stehen heute in vielerlei Hinsicht im Wettbewerb zueinander. Es geht um die Ansiedlung von Unternehmen. Fachkräfte wählen diejenigen Städte und Regionen aus, die ihnen die besten Perspektiven für ihre beruflichen und privaten Ziele bieten können. Und als Urlaubsdestination konkurriert man gleichzeitig mit Palmenstränden, Gebirgsregionen und kurzen Städtetrips. Unsere Region punktet in diesem Wettbewerb vor allem dann, wenn sie sich als ganzheitliches Angebot und unverwechselbare Marke positioniert. Als Wirtschaftsstandort überzeugen wir durch einen ausgewogenen Mix an kleinen und mittleren Unternehmen und Global Playern. Als Urlaubsziel machen uns das reiche Kulturangebot und die Freundlichkeit der Menschen noch attraktiver. Und als Forschungs- und Bildungsstandort sind wir durch die enge Verbindung zu innovativen  Unternehmen einzigartig. Die vielen Vorzüge unserer Region brauchen jedoch ein gemeinsames Dach, um sie effizient zu kommunizieren: eine Regionenmarke. Sie bündelt die kommunikativen Anstrengungen aller beteiligten Partner. In diesem Sinne ist sie auch das sichtbare Zeichen der langjährigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit durch das EUFörderprogramm Interreg, der Internationalen Bodensee Konferenz und anderen Netzwerken rund um den Bodensee.

Die Regionenmarke „Vierländerregion Bodensee“ wurde offiziell am 13. September 2011 gleich mit mehreren Highlights gestartet. Die 14 Projektpartner enthüllten auf der Fähre „Tábor“ auf dem See die Regionenmarke spektakulär mit 300 Ballonen in den Markenfarben orange, rot und violett. Zugleich hatte der Film zur Marke Weltpremiere vor Publikum, genauso wie das größte Bodensee-Panoramabild aller Zeiten von Achim Mende, das seitlich an der Fähre „Tábor“ angebracht war. Dort feierten über 100 geladene Gäste aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein „grenzenlos“ auf dem See.

„Unser neues Gesicht, die Regionenmarke „Vierländerregion Bodensee“, passt zu uns. Sie ist wie wir: dynamisch, interessant und vielfältig – in allen Bereichen. Sie vereint mit den vier Farbbalken die vier Länder unserer Region – um unser Herzstück, den See,“ kommentierte Landrat Frank Hämmerle (Konstanz) die neue Regionenmarke. Landrat Lothar Wölfle (Bodenseekreis) hob hervor: „Mit der neuen Regionenmarke wurde endlich ein sichtbares Zeichen für eine ganz spezielle Besonderheit unserer Bodenseeregion geschaffen, nämlich die schon traditionelle grenzüberschreitende Zusammenarbeit über bestehende Landesgrenzen hinweg.“ Alle Redner bei der Startveranstaltung betonten die hervorragende Kooperation der vier Länder im Projekt, vertreten durch die Projektpartner aus Tourismus, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, die Vorarlberger Agentur Baschnegger Ammann
Partner Werbeagentur GmbH (Entwicklung Regionenmarke) und die Lorth Gessler Mittelstaedt GmbH (Filmproduktion). Die Regionenmarke wurde von allen Projektpartnern gemeinsam enthüllt.

Der neue Film zur Regionenmarke Vierländerregion Bodensee zeigt den Entstehungsprozess der Marke und präsentiert den Zuschauern unsere Schmuckstücke: Hightechunternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, traumhaft schöne Landschaft mit Top-Ausflugszielen, kulturelle Highlights und natürlich der See strahlen miteinander um die Wette. Gemeinsam mit der neuen Homepage www.vierlaenderregion.com präsentiert der Film jetzt die neue Regionenmarke – bis die neue Regionenmarke auf den Informationsmaterialien in der Region überall abgedruckt und somit zusätzlich präsent ist. „Mit dem Start der Regionenmarke hat die Vierländerregion
Bodensee die einmalige Chance, unserer Region diejenige Strahlkraft zu verleihen, die ihr als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Tourismusstandort zusteht. Dies kommt im Übrigen auch durch die zahlreichen Top-Platzierungen in allen zur Verfügung stehenden Rankings zum Ausdruck,“ fasste Thorsten Leupold, Geschäftsführer der Bodensee Standort Marketing GmbH, die begeisterten Reaktionen der Gäste bei der Startveranstaltung zusammen.

Weitere Informationen zur Regionenmarke Vierländerregion Bodensee und zu den Nutzungslizenzen: www.vierlaenderregion.com

Leseprobe Rubrik: Standort Deutschland

Bildung ist Zukunft

Friedrichshafen etabliert sich als Bildungsstandort am See.

Am baden-württembergischen Ufer des Bodensees, im Dreiländereck Deutschland, Österreich und der Schweiz gelegen, ist Friedrichshafen, die Geburtsstadt der Zeppeline, ein beliebtes Ziel für Gäste aus dem In- und Ausland. Friedrichshafen hat rund 59.000 Einwohner. Traditionell ist Friedrichshafen eine Industriestadt, in der Menschen arbeiten, denen der Alltag hohe Qualifikationen abfordert. Die Stadt ist Sitz führender Industrieunternehmen wie ZF, Zeppelin, MTU oder EADS. Mit dem internationalen Flughafen ist die Wirtschaftsregion Friedrichshafen angebunden an den internationalen Luftverkehr. Auch als Messestandort hat sich die Stadt international einen Namen gemacht. Besonders wichtig ist der Tourismus für Friedrichshafen.

In die Zukunft gerichtet, profiliert sich die Zeppelinstadt zunehmend als Bildungsstandort am See. Bildung ist der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit, sowohl für den Einzelnen als auch für die Wirtschaft und Gesellschaft. In den vergangenen Jahren hat sich die Schullandschaft in Friedrichshafen in vielerlei Hinsicht geändert. Die Stadt investiert jedoch nicht nur in die Infrastruktur, sondern finanziert Betreuungsangebote an Schulen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken und so auch den Wirtschaftsstandort Friedrichshafen zu fördern. Und die Schulentwicklung bleibt nicht stehen: Zum Beginn des Schuljahres 2010/2011 wurden die Hauptschulen zu Werkrealschulen weiterentwickelt.

Darüber hinaus gibt es in Friedrichshafen zahlreiche Privatschulen, die das Bildungsangebot ergänzen. Und  schließlich runden, mit Unterstützung der Stadt, die Wissenswerkstatt und die KinderUni das Angebot für Schülerinnen und Schüler ab. Lernen soll Spaß machen und das ein Leben lang. Schon in den Friedrichshafener
Kindergärten gilt das Motto „fördern und fordern“. Individuelles Lernen kann gar nicht früh genug beginnen. Um das lebensbegleitende Lernen möglichst spannend und attraktiv zu gest alten, bietet die Stadt jede Menge Möglichkeiten. Lesen bringt nicht nur Wissensvermittlung, sondern fördert auch den Sprachschatz und die Ausdrucksfähigkeit. Mit dem Medienhaus am See k42 steht im Herzen der Stadt ein riesiges Wissensreservoir zur Verfügung, das man direkt vor Ort konsumieren oder mit nach Hause nehmen kann.

Friedrichshafen macht sich als Bildungsstadt in der Region immer mehr einen Namen. Rund 750 Studenten studieren an der Dualen Hochschule, Außenstelle Friedrichshafen, und 850 an der Zeppelin Universität, einer privaten, staatlich anerkannten Hochschule. Die Zeppelin Universität (ZU) am Bodensee hat als erste private Universität das Promotionsrecht durch das Land Baden-Württemberg erhalten. Damit reiht sich Friedrichshafen nun
auch in den Reigen der Universitätsstädte in Baden-Württemberg ein. Im Fallenbrunnen, einer ehemaligen Flakkaserne, entsteht derzeit ein Gewerbepark und Hochschulcampus, in dem die Zeppelin Universität und die Duale Hochschule ihren Sitz haben. Um auch im Alter die „grauen Zellen“ auf Trab zu halten, bietet die
vhs Friedrichshafen ein umfangreichen Programm und für jeden Geschmack etwas.

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